Bergwandern mit Herzschwäche – Untrainierte sollten nicht auf mehr als 1.500 Meter steigen

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Menschen mit einer Herzschwäche sollten beim Bergsteigen nicht zu hoch hinaus. Der Hausarzt und Kardiologe Dr. Michael Ulbrich aus Kempten rät im Patientenmagazin „HausArzt“ untrainierten Betroffenen, erst einmal nicht auf mehr als 1.500 Meter Höhe zu steigen oder zu fahren. „Wenn Sie weit hinauf wandern, enthält die Luft dort weniger Sauerstoff“, erläutert Ulbrich. „Damit die Organe dennoch vom Herzen ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt werden, muss es zum Ausgleich mehr arbeiten.“

Wer trotz einer Herzinsuffizienz leistungsfähig und sportlich sei, dürfe aber auch höher hinaus, auf bis zu 2.500 oder 3.000 Meter. „Ob Sie dafür fit genug sind, sollten Sie aber auf keinen Fall selbst entscheiden“, mahnt der Mediziner. „Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.“

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