Rezeptfrei heißt nicht risikolos

Wer rezeptfreie Medikamente länger als zwei Wochen anwendet, sollte darüber immer den Arzt informieren, rät der Kölner Mediziner Jörg Henseler im „HausArzt-Patientenmagazin“. Das gelte auch, wenn ein Medikament nicht täglich, aber relativ regelmäßig eingenommen werde. „Denn bei häufigem Gebrauch kommen manchmal Risiken zum Tragen, die bei gelegentlicher Einnahme kaum ins Gewicht fallen“, schreibt Henseler.

So können verschiedene, viel genutzte Schmerzmittel im schlimmsten Fall Magenbluten auslösen. „Nur wenn der Arzt davon weiß, kann er gegensteuern und wenn nötig ein magenschützendes Begleitpräparat verordnen“, so der Kölner Hausarzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.