Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn, wenn Sie an den Zahnarzt denken? Bohrer, Schmerzen, Angst und Panik – diese negativen Assoziationen verbinden fast die Hälfte von über 1.000 Befragten mit dem Gang zum Zahnarzt. Dies zeigt eine Umfrage im Auftrag von DMG. Da wundert es nicht, dass insgesamt 48 Prozent Angst vor der Untersuchung ihrer Zähne haben.

Des Weiteren geben aber auch über die Hälfte der Befragten an, nur dann Angst vor dem Zahnarzt zu haben, wenn dort gebohrt werden muss. „Es war unser Ziel, einen Weg zu finden, Karies auch ohne Bohren zu behandeln“, so Oberarzt Privatdozent Dr. Hendrik Meyer-Lückel von der Universitätsklinik in Kiel. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Paris ist er maßgeblicher Entwickler einer neuartigen Form der Kariesbehandlung – der so genannten Kariesinfiltration. Beginnende Karies kann dabei ohne Bohren, ohne Schmerzen und nahezu ohne Verlust gesunder Zahnsubstanz behandelt werden. Die Methode basiert auf einem speziellen flüssigen Kunststoff, mit dem Markennamen Icon®, mit dem der krankhafte Zahnschmelz aufgefüllt und verschlossen wird.

Glaubt man den Teilnehmern der Online-Umfrage, so gehen 52 Prozent von ihnen mindestens alle sechs Monate für Vorsorgeuntersuchungen zum Zahnarzt. Vorbildlich, denn das gibt den Zahnärzten die Möglichkeit, Karies frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls die bohrerlose Behandlungsmethode anwenden zu können. „Die Kosten hierfür müssen derzeit noch von den Patienten selbst getragen werden. Die genaue Abrechnung liegt im Ermessensspielraum des Zahnarztes“, so Ralf Luhmann, Marketingleiter des Hamburger Dentalunternehmens DMG, Hersteller von Icon.

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