So unzufrieden sind Patienten mit dem Arztbesuch / Jeder Zweite hat sich beim Arzt schon einmal nicht gut aufgehoben gefühlt

Patienten wollen ernst genommen und gut behandelt werden – egal, welchen Anlass es für einen Arztbesuch gibt. Eine Umfrage von Europas größter Online-Arztpraxis Zava (zavamed.com) zeigt jedoch, dass dies „in der Praxis“ längst nicht immer der Fall ist. Jeder Zweite (49,3 Prozent) der über 1.000 Befragten hat sich schon einmal bei seinem Arzt nicht gut aufgehoben gefühlt.

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38 % der vollstationären Krankenhauspatienten wurden im Jahr 2014 operiert

Von den 18,5 Millionen stationär im Krankenhaus behandelten Patientinnen und Patienten wurde im Jahr 2014 bei 38 % (7,0 Millionen) eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Anteil nicht verändert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war gut die Hälfte der Behandelten, die sich 2014 während ihres Krankenhausaufenthaltes einem chirurgischen Eingriff unterziehen mussten, 60 Jahre und älter.

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Patienten sind weltweit unzufrieden mit Ärzten

Neue Studien von SSI und The Research Intelligence Group (TRiG) ergeben, dass sich zwei Drittel der Patienten weltweit von ihren Ärzten nicht gut behandelt fühlen. Grund für die Unzufriedenheit ist vor allem unzureichende Kommunikation. Etwa ein Viertel der Patienten gibt an, dass Ärzte ihre Fragen nicht ausreichend beantworten, sie nicht in die Entscheidungen bezüglich der Behanldung miteinbeziehen und medizinische Fachbegriffe verwenden, ohne sie zu erklären. Dies resultiert direkt aus der Tatsache, dass sich die Ärzte nicht genügend Zeit für ihre Patienten nehmen (44 %). Etwa ein Drittel der Patienten fühlt sich ausserdem durch die Unpünktlichkeit der Ärzte nicht genügend respektiert.

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Ärzte denken bei der Rheuma-Behandlung um

Rheumapatienten wurde lange geraten, zu Beginn der Erkrankung zunächst mit „harmlosen“ Arzneimitteln eine Behandlung zu versuchen und erst bei fehlendem Erfolg aufzustocken. Ein Irrweg, wie viele Experten inzwischen erkannt haben. „Behandle früh und intensiv“, lautet heute ihr Motto, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Begründung: Nur wenn die Therapie sofort anschlägt, lassen sich Schäden an Knorpel und Knochen der Gelenke verhindern. „Was kaputt ist, ist kaputt“, stellt Professor Ulf Müller-Ladner klar, Leiter der Abteilung Rheumatologie und klinische Immunologie an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim.

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Umfrage: Für die meisten deutschen Mediziner steht der Patientenwunsch an erster Stelle – sogar vor einer ärztlichen Entscheidung

Gegen den eigenen Willen mit moderner Apparatemedizin am Leben erhalten werden ist ein Albtraum. Das sehen auch deutsche Ärzte so. 60,2 Prozent machen schwerkranke Patienten darauf aufmerksam, dass eine Patientenverfügung solche Maßnahmen verhindern kann. Weit mehr als jeder zweite Mediziner (54,5 Prozent) begrüßt das Patientenverfügungsgesetz von 2009, nach dem der Wille des Patienten oberste Priorität hat. So das Ergebnis des monatlich erhobenen CGM-GesundheitsMONITORs, einer repräsentativen Umfrage unter 440 zufällig ausgewählten Hausärzten der CompuGroup Medical, der Rhein-Zeitung und der Medical Tribune aus dem Oktober.

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Patienten sollten öfter die Möglichkeit nutzen, einen zweiten Arzt um Rat zu fragen

Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie muss ein Patient immer selbst treffen. Aber liegt der behandelnde Arzt mit seinem Vorschlag wirklich richtig? Wer sich da nicht sicher ist, sollte sein „Recht auf eine zweite Meinung“ wahrnehmen, rät Dr. Max Kaplan, als niedergelassener Arzt auch Vizepräsident der Bayrischen Landesärztekammer und Vorstandsmitglied in der Bundesärztekammer.

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Krankenhaus-Patienten erwarten von der Visite viel, doch oft werden sie enttäuscht

Durchschnittlich drei bis vier Minuten dauert im Krankenhaus eine Visite beim Patienten. Während dieser kurzen Zeit kommt der Kranke zudem kaum zu Wort. „Die überwiegende Zeit spricht der Arzt. Patienten können vielleicht ein oder zwei Fragen stellen“, sagt Professorin Julika Loss vom Institut für medizinische Soziologie der Universität Regensburg in der „Apotheken Umschau“. Dabei sind die Erwartungen der Patienten an die Visite besonders groß.

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17,8 Millionen Krankenhauspatientinnen und -patienten 2009

Im Jahr 2009 wurden 17,8 Millionen Patientinnen und Patienten stationär im Krankenhaus behandelt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse der Krankenhausstatistik mit. Die Zahl der Behandelten stieg gegenüber dem Vorjahr um 290 000 (+ 1,6%). Der Aufenthalt im Krankenhaus dauerte für die Patientinnen und Patienten im Jahr 2009 durchschnittlich 8,0 Tage (2008: 8,1 Tage).

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Patientenquittung würde Behandlungskosten transparent machen

Seine Forderung nach einer Patientenquittung hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) konkretisiert. Diese soll im Rahmen des geltenden Sachleistungsprinzips realisiert werden. „Die Patientenquittung würde Ärzten und Patienten zeigen, was eine Behandlung gekostet hat“, erklärt Vorstand Gerd Billen. Voraussetzung sei allerdings eine Reform der Ärztevergütung. Das derzeitige System erlaubt es nicht, die realen Kosten für eine Behandlung zeitnah zu ermitteln.

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Gegen Beweisumkehr bei Arzthaftung

Wenn ein Patient glaubt, einem Behandlungsfehler zum Opfer gefallen zu sein, muss er dies bisher meist selbst beweisen. Manche Patientenvertreter und Verbraucherschützer wünschen sich, dass umgekehrt der Arzt nachweisen sollte, dass er richtig gehandelt hat. Wolfgang Zöller (CSU), der Patientenbeauftragte der Bundesregierung ist gegen die allgemeine Umkehr der Beweislast. „Dann hätten wir womöglich bald amerikanische Verhältnisse, wo, überspitzt gesagt, für die Absicherung gegen Klagen mehr Geld ausgegeben werden muss als für die Behandlung der Patienten“, begründet er seinen Standpunkt im Gespräch mit der „Apotheken Umschau“.

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