Leichte Brandwunden richtig versorgen

Auch leichtere Brandverletzungen sind schmerzhaft und müssen mit den richtigen Mitteln behandelt werden, damit sie gut verheilen. Wer sich an Weihnachten an einer Kerze verbrennt oder beim Plätzchenbacken aus Versehen an das heiße Backblech fasst, muss als erstes für Kühlung sorgen:

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Advents- und Weihnachtszeit – leider auch Verletzungszeit

Mit dem Beginn der Adventszeit, den Adventskränzen, Kerzen und billigen Lichterketten, steigt die Gefahr von Verbrennungsverletzungen nicht nur in Privathaushalten. „Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der vergangenen Jahre haben aktuell zu neuen Leitlinien bei der Versorgung von Verbrennungen geführt“, so Dr. Rainer Löb, Bundesarzt der Malteser. „Klar ist jetzt, dass Kühlung nicht wirklich hilft. Wenn überhaupt, dann nur sofort und zur Schmerzlinderung, maximal jedoch zehn Minuten, denn eine Unterkühlung ist unbedingt zu vermeiden“, erläutert der Mediziner. Hintergrund ist, dass eine zu starke Kühlung zum Absterben der Hautzellen führen kann und dadurch die Wundheilung beeinträchtigt wird. „Bei schlimmeren Verbrennungen ist möglichst schnell ein Arzt aufzusuchen, der die weitere Behandlung veranlasst, oder der Rettungsdienst zu alarmieren“, so Löb.

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Bei Brandwunden Bescheid wissen

Die Haut verbrennen geht ganz schnell – Gefahrenquellen gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit reichlich. Reagiert die Haut nur mit einer kleinflächigen Rötung, kann man selbst weiterbehandeln, so die Neue Apotheken Illustrierte in der Ausgabe vom 15. November 2009.

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Verbrennung nicht zu stark kühlen

Instinktiv reagieren die meisten Menschen bei einer Brandverletzung richtig und halten die Wunde unter fließendes Wasser. Doch länger als fünf Minuten soll die Kühlung nicht dauern, rät Dr. Johannes Rubenbauer, Mediziner am Verbrennungszentrum des Klinikums München Bogenhausen, in der „Apotheken Umschau“. Der Grund: Die Durchblutung des Gewebes nimmt unterhalb der Körpertemperatur von 37 Grad weiter ab und die Verbrennung wird dann tiefer.

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Verletzungsrisiko wird unterschätzt: Grillabende enden für Kinder oft im Krankenhaus

Schnell kann das Grillvergnügen zu einer gefährlichen Angelegenheit werden. Denn: Jährlich ereignen sich in Deutschland etwa 4.000 Grillunfälle. Teilweise erleiden die Betroffenen nur leichte Verletzungen. Viele kommen aber nicht mit dem Schrecken davon: 500 Menschen müssen jedes Jahr mit starken Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht werden. Häufig sogar mit bleibenden Schäden. Um über die Verletzungsgefahren aufzuklären, haben die Versicherungsgesellschaften Deutscher Ring gemeinsam mit Sicherheitsexperten der Universität St. Gallen sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich das Präventionsprogramm „RingSicherheitsWelt“ ins Leben gerufen. Ziel ist es dabei, unter anderem wertvolle Ratschläge im Umgang mit Grill und Lagerfeuer zu geben und das Risiko von Verbrennungen erheblich einzuschränken.

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Feuergefahr durch Anti-Läuse-Spray

Vor leicht entflammbaren Sprays gegen Kopfläuse warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apotheker. Die Lösungsmittel und Treibgase vieler dieser Produkte können sich entzünden und zu schweren Verbrennungen führen, heißt es in der „Apotheken Umschau“. Künftig solle ein Warnhinweis schon auf der Verpackung auf diese Gefahr hinweisen. Bisher steht dies nur in den Beipackzetteln.

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