Jedes sechste Kind hat während der Pandemie zugenommen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern gegensteuern und ihren Kindern von Anfang an eine gesunde Ernährung ermöglichen. Doch was können Eltern tun, wenn die Kinder Gemüse verweigern, was kommt in die Brotdose und wie bekommen Kinder eine gute Beziehung zum Essen? Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ klärt auf. Die gute Nachricht: Es ist gar nicht so kompliziert.

Optimierte Mischkost

Ein Weg kann die „Optimierte Mischkost“ sein – eine auf die Gesundheit ausgerichtete „optimierte“ Version unserer Ernährung, inklusive Kinder-Vorlieben. Prof. Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE) der Universitätskinderklinik Bochum erklärt, wie das geht: Reichlich pflanzliche Lebensmittel und ungesüßte Getränke anbieten, mäßig tierische Lebensmittel verwenden, sparsam fett- und zuckerreiche Lebensmittel einsetzen. Auf der Webseite www.fke-bo.de gibt es mehr Informationen dazu und passende Essenspläne.

Vorleben, dass es schmeckt

Und wenn das Kind überhaupt kein Gemüse essen will – schließlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag? Immer wieder versuchen, das Interesse zu wecken, Lust machen, unterschiedliche Konsistenzen probieren und beim Essen zeigen, dass einem das jeweilige Gemüse selbst schmeckt, rät Daniela Leder, Referentin am Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg (Landesinitiative Bewusste Kinderernährung).

„Wir legen die Grundlagen dafür, wie sie sich ihr ganzes Leben lang ernähren werden. Und mit gesunder Ernährung können wir auch die geistige Entwicklung von Kindern fördern“, so die Ernährungswissenschaftlerin Mathilde Kersting.

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