Vor Schmerzen bei Zahnarzt oder Zahnärztin haben viele Angst. Doch es gibt wirksame Methoden dagegen, auch bei größeren Eingriffen. Angst, Stress, Schmerz – für viele wird der Zahnarztbesuch schnell zur Qual. Die häufigste Frage vieler Patienten: „Wird es wehtun?“ Dagegen gibt es wirksame Methoden, schreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in der aktuellen Ausgabe. „Die Visitenkarte der Zahnärztin oder des Zahnarztes ist die Schmerzausschaltung“, sagt Professorin Monika Daubländer vom Interdisziplinären Arbeitskreis zahnärztliche Anästhesie.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Mehr als 70 Millionen Mal im Jahr piksen deutsche Zahnärztinnen und -ärzte, um Zähne und Schleimhaut örtlich zu betäuben – eine nebenwirkungsarme und effektive Methode. Dennoch bestehen Risiken, unter anderem für Nerv- und Gefäßverletzungen sowie für Einblutungen bei Personen mit erhörter Blutungsneigung.

Es gibt aber auch andere Methoden, um Schmerzen auszuschalten, zum Beispiel eine Sedierung mit Tabletten, Infusionen oder Lachgas – übrigens eins der bedeutendsten Treibhausgase, das etwa 300-mal stärker wirkt als CO2. Im medizinischen Einsatz sei Lachgas aber nicht problematisch für das Klima, sagt eine aktuelle Stellungnahme zweier Anästhesie-Fachgesellschaften. Selbst eine Vollnarkose ist denkbar, in der Zahnmedizin aber nur selten notwendig: Etwa bei sehr langen Eingriffen, bei extremer Angst und bei jungen Kindern und Menschen mit Behinderung, die die Behandlung sonst nicht aushalten könnten. Was für wen passt, muss im Einzelfall besprochen werden.

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