Veranlagung, Alter, Kaiserschnitt: Gründe für eine Risikoschwangerschaft gibt es viele ganz unterschiedliche – um genau zu sein mehr als 50, die im Mutterpass aufgelistet sind. Aber was bedeutet das eigentlich – und was ist jetzt wichtig? Die neue Ausgabe des Apothekenmagazins „ELTERN“ klärt auf.

Das sind die häufigsten Gründe für eine Risikoschwangerschaft:

  • Familiäre Veranlagung für Diabetes, Bluthochdruck, Missbildungen, genetische oder psychische Krankheiten
  • Allergien
  • Alter über 35 Jahre
  • Frühere eigene schwere Erkrankungen, zum Beispiel an Herz, Lunge, Leber, Nieren, Nerven oder der Psyche
  • Zustand nach Kaiserschnitt
  • Starkes Übergewicht
  • Schwangerschaftsdiabetes

Bei fast 80 Prozent der Schwangeren wird ein Risikofaktor festgestellt. Es gibt Kriterien, die kein sofortiges Handeln erfordern, aber auch andere, die Ärztinnen und Ärzte sehr ernst nehmen: Wenn eine Frau Diabetes hat oder dieser in der Schwangerschaft neu auftritt, besteht die Gefahr für Komplikationen bei der Geburt. Bei Schwangerschaftsdiabetes gibt es spezielle Beratungsangebote. „Mit Ernährungsumstellung und mehr Bewegung können wir oft erreichen, dass sie sich kein Insulin spritzen müssen“, erklärt Prof. Dr. Michael Abou-Dakn, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe des St. Joseph Krankenhauses in Berlin-Tempelhof. Auch Bluthochdruck ist ein ernst zu nehmendes Problem.

Wenn werdende Mütter von möglichen Risiken erfahren, kann sie das verunsichern. Doch es ist wichtig, von Anfang an genau hinzuschauen.

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