Innerhalb weniger Jahre haben sich die Fälle von Depressionen bei Kindern verdoppelt

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt es als ausgeschlossen, dass Kleinkinder an Depressionen erkranken können. Man ging davon aus, dass es dazu einer gewissen sprachlichen und seelischen Reife bedürfe. Heute ist klar: Zwischen Kleinkindalter und Pubertät kann sich die Seele sehr wohl verdunkeln. Was Experten beunruhigt: „Innerhalb weniger Jahre haben sich die Zahlen verdoppelt“, sagt Professor Martin Holtmann, ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Durch Fast Food depressiv

Dass viel Fast Food dick macht, ist bekannt. Es erhöht aber auch, ebenso wie der Verzehr von Industrie-Backwaren, das Risiko für Depressionen, berichtet die „Apotheken Umschau“. In einer spanischen Studie mit 9000 Teilnehmern stellte sich heraus, dass besonders Singles gefährdet sind, die mehr als 45 Stunden in der Woche arbeiten, ansonsten aber wenig aktiv sind und sich ungesund ernähren.

Prävention von Depressionen & Co. ist auch Chefsache

Depressionen – eine Volkskrankheit ist in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt. In Deutschland sind fünf Prozent der Menschen akut davon betroffen, depressive Verstimmungen beklagen sogar doppelt so viele. Und dennoch zählt die Krankheit immer noch zu den großen Tabuthemen. Psychische Leiden sind wenig anerkannt, schon gar nicht im Berufsleben. Doch genau dort, am Arbeitsplatz, wo Berufstätige den Großteil ihrer Zeit verbringen, ist vorbeugen statt verurteilen gefragt: mit einem bedarfsgerechten Präventionsangebot und einer wertschätzenden Unternehmenskultur.

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Depressionsrisiko steigt mit dem Alter

Depression ist vorwiegend eine Krankheit älterer Menschen. Die höchsten Erkrankungsraten finden sich zu Beginn des Rentenalters. Die Zahl der Betroffenen erreicht zwischen 70 und 74 Jahren den Höchstwert – 12,6 Prozent der an Depression Erkrankten gehören dieser Altersspanne an. Erst ab einem Alter von 75 Jahren sinkt der Wert wieder. Dies ergab eine statistische Auswertung des Jahres 2008 der DEUTSCHEN BKK.

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Depressionen noch immer tabuisiert

Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Depressionen noch immer gesellschaftlich zu stark tabuisiert sind. In einer Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 sagten 89 Prozent der Befragten, Depressionen würden im Umfeld der Betroffenen häufig nicht ernst genommen. Nur 7 Prozent sehen das anders. Bei den jüngeren Befragten bis 29 Jahre glauben sogar fast alle, dass Depressionen nicht ernst genug genommen werden (96 Prozent). Nur 4 Prozent der Jüngeren sind anderer Meinung.

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Depressionen bei Männern häufig unerkannt

Präparate gegen Depression werden Frauen vielfach häufiger verschrieben als Männern, nämlich im Verhältnis vier zu eins – aber in der Selbstmord-Statistik kehrt sich dieser Eindruck dramatisch um: Männer bereiten unter den Folgen einer schweren Depression ihrem Leben viermal häufiger selbst ein Ende! Auf diese in der Bevölkerung weitgehend nicht bekannten Unterschiede weist die GSAAM e.V., die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin, als Reaktion auf den Schock, den der tragische Tod des sportlichen Idols Robert Enke zurzeit auslöst, auf ihrer Website www.gsaam.de hin.

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Neue Therapie lässt Schwerst-Depressive hoffen

Eine neue Methode gibt Patienten mit schwersten Depressionen Anlass zur Hoffnung. Mediziner der Unikliniken Bonn und Köln haben insgesamt zehn Patienten mit der tiefen Hirnstimulation behandelt. Bei der Hälfte der Probanden verbesserte sich das Befinden daraufhin deutlich. Alle Patienten hatten jahrelang unter schwersten Depressionen gelitten, die sich durch andere Therapien nicht in den Griff bekommen ließen. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in Kürze in der Zeitschrift Biological Psychiatry (doi: 10.1016/j.biopsych.2009.09.013).

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