Ergotherapie: Eine der breitgefächertsten Fachdisziplinen im Gesundheitswesen

Ergotherapeut:innen befähigen Menschen mit körperlichen, psychischen oder kognitiven Schwierigkeiten nachhaltig, ihren Alltag und dadurch ihr Leben dauerhaft selbstbestimmt zu meistern. Die Ergotherapeutin Jessica Liers, DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) vertieft den Ansatz, den sie und ihre Berufskolleg:innen verfolgen, weiter: „Ergotherapeut:innen betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit: seine individuelle Lebenssituation, Lebensphase und Umfeld, seine Persönlichkeit, seine […]

„Wegen Handy in die Klinik!?“ – wenn Mediennutzung zur Sucht wird

„Ja, ich war sehr lange einsam – will man natürlich nicht fühlen. Dann macht man den Computer an und plötzlich ist es gar nicht mehr so schlimm“, gesteht Eddy aus Leipzig. Und dieser Dopamin-Kick macht süchtig. Wo aber hört eine gesunde Mediennutzung auf? Die MDR-Reportage „Y-Kollektiv: Wegen Handy in die Klinik!?“ hinterfragt die weit verbreitete […]

Kompetenzorientierte Aufgabenverteilung statt patientengefährdender Parallelstrukturen

Statement von BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zum Beschluss des Bundestages zum Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz: „Ärztliche Tätigkeiten gehören nicht in die Apotheke. Die Bundesärztekammer hat von Anfang an kritisiert, dass das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz diesen Grundsatz untergräbt. Es bleibt dabei: Wer diagnostische und therapeutische Aufgaben übernimmt, muss dafür ausgebildet sein. Das ist eine Frage der Patientensicherheit. Klinische Bewertung und therapeutische Entscheidung […]

Schlaganfall: 80 Prozent leiden unter unsichtbaren Folgen

Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Planungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen wie Reizbarkeit oder Depression und schnelle Erschöpfung. Fachleute gehen davon aus, dass vier von fünf Schlaganfall-Betroffenen unter neuropsychologischen Störungen leiden. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam.

Umfrage zum Welt-Parkinson-Tag: Fast jeder Zweite fühlt sich über Parkinson-Früherkennung schlecht informiert, nur jeder Fünfte kennt Frühsymptome

Wie gut kennen die Deutschen Parkinson wirklich? Der erste Parkinson Awareness Monitor, eine repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 1.000 Menschen in Deutschland, zeigt: Die Bereitschaft zur Früherkennung ist überwältigend – aber das Wissen über die Erkrankung bleibt lückenhaft. Die Studie wurde vom Biotech-Unternehmen MODAG in Auftrag gegeben. Anlass ist der Welt-Parkinson-Tag am 11. April.

Warum Migräne bei zu wenig Behandlung chronisch werden kann

Viele Menschen greifen bei Kopfschmerzen erst dann zum Medikament, wenn es „wirklich nicht mehr geht“. Andere halbieren die Dosis – aus Sorge vor Nebenwirkungen. Was gut gemeint ist, kann jedoch das Gegenteil bewirken: Eine zu späte oder zu niedrig dosierte Behandlung kann das Risiko erhöhen, dass Migräneattacken länger anhalten – oder sich sogar chronifizieren. [1]

Welthämophilietag 2026: Diagnose ist der erste Schritt zur Behandlung

Die genetische Blutgerinnungsstörung Hämophilie A betrifft Kinder von Geburt an. Die Erkrankung beruht auf einem Mangel oder einer eingeschränkten Funktion des Blutgerinnungsfaktors VIII. Blutungen können hierdurch länger anhalten und schwerer zu stillen sein. Unbehandelt können lebensbedrohliche innere Blutungen und dauerhafte Gelenkschäden die Folge sein. Um Betroffene von Beginn an so gut wie möglich zu schützen, […]

Mehr Kinder und Jugendliche mit Autismus

Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland erhalten die Diagnose Autismus. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse der hkk Krankenkasse: Im Jahr 2024 lag die Betroffenenquote von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den 0- bis 24-Jährigen bei 1,0 Prozent. Damit zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein moderater, aber kontinuierlicher Anstieg: 2023 lag die Prävalenz […]

Sparvorschläge gefährden massiv die Patientenversorgung

Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken berufene Finanzkommission Gesundheit hat ihren ersten Bericht vorgelegt und empfiehlt umfangreiche Sparmaßnahmen – auch im zahnärztlichen Bereich – zur Stabilisierung der GKV-Finanzen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) kritisieren einzelne Vorschläge der Kommission scharf.

Bis zu vier Millionen Frauen in Deutschland sind von Endometriose betroffen

Unzureichendes Wissen über die chronische Krankheit führt zu späteren Diagnosen und persönlichem Leid – das hat auch wirtschaftliche Folgen. Hoffnung bieten evidenzbasierte Aufklärung und neue wissenschaftliche Methoden, Symptome gezielt einzuordnen – damit ist der Grundstein für eine bessere Versorgungsqualität gelegt. Eine gendersensible Medizin kann die Qualität von Diagnostik und Therapie verbessern sowie Fehldiagnosen reduzieren.