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Kinder können frühestens mit drei bis vier Skifahren lernen

Für Kleinkinder macht die Teilnahme an einem Skikurs nach Expertenmeinung noch wenig Sinn. Ein Kind könne frühestens ab drei bis vier Jahren Skifahren lernen, betont Andrea Müller vom Deutschen Skilehrerverband (DSLV) im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Gut ist, wenn es bereits in den Kindergarten geht, dann kennt es Gruppensituationen.“

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Insulin und Pumpe mögen keine Minusgrade

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Diabetiker können beim Skifahren, Snowboarden oder Rodeln ihre Insulinpumpe mit auf die Piste nehmen – sollten aber Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Denn wenn Insulin gefriere, verliere es seine Wirkung, warnt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Daher sollten die Pumpe und der Schlauch vor frostigen Temperaturen geschützt werden.

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Skifahren ist sicherer geworden

Auf den Skipisten verletzen sich heute deutlich weniger Menschen als noch vor dreißig Jahren. Auf 1000 Skifahrer gerechnet hat sich die Zahl der Unfälle fast halbiert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Gründe: bessere Skischuhe, verlässlichere Bindungen, sichere Pisten. Der Trend zum Helm vermindert Kopfverletzungen.

Den Rest müssen die Skifahrer durch eine gute körperliche Vorbereitung tun, am besten das ganze Jahr über. Zumindest aber sollte man ein paar Wochen vor dem Winterurlaub mit spezieller Skigymnastik beginnen.

Auch wer sportlich ist, sollte sich mit spezieller Skigymnastik vorbereiten

Auch wer sich das Jahr über mit Walken, Kraftsport oder Radfahren fit gehalten hat, sollte auf eine vorbereitende Skigymnastik nicht verzichten, wenn er im Winter auf die Piste will, rät der Sportwissenschaftler Professor Elmar Kornexl von der Universität Innsbruck im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Im Schnee brauche man Kraft, Ausdauer, Koordination und elastische Muskeln. Diese Komponenten trainiere die Skigymnastik.

Ein Helm führt zu deutlich weniger Kopfverletzungen bei Skiunfällen

Skifahrer und Snowboarder, die einen Helm tragen, verringern ihr Risiko, bei Stürzen eine Kopfverletzung zu erleiden, um mehr als ein Drittel, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Befürchtung, durch den Kopfschutz werde die Verletzungsgefahr lediglich auf den Nacken verlagert, habe sich nicht bewahrheitet, ergab die Auswertung von zwölf internationalen Studien durch Wissenschaftler des kanadischen Alberta Children´s Hospital. Helmtragende Skifahrer sollten sich dadurch aber nicht zu einem riskanteren Fahrstil verleiten lassen.

Rasante Rutschpartien auf dem Schlitten nur mit klarem und möglichst geschütztem Kopf genießen

Im Winterurlaub geht es nach der Hüttengaudi gern auf dem Schlitten bergab. Das kann gefährlich werden: Schlittenunfälle sind keine Seltenheit. Am häufigsten verunglücken junge Männer, wie die Daten von Innsbrucker Unfallchirurgen zeigen. Die Risikobereitschaft – und oft auch der Leichtsinn – ist bei dieser Gruppe besonders ausgeprägt. „Hier in Tirol behandeln wir jedes Jahr ungefähr 300 Verunglückte“, berichtet Dr. Christian Dallapozza, Unfallchirurg am Universitätsklinikum Innsbruck, in der „Apotheken Umschau“.

Die Folgen können in schweren Fällen innere Blutungen, Rippen- und Schädelbrüche sowie Hirnverletzungen sein, denn Schlitten erreichen durchaus Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern – und haben keine Knautschzone. Deshalb ist die Forderung, die Kufengaudi möglichst mit klarem Kopf, und wenn möglich mit Helm geschützt anzutreten, keine Spaßbremse, sondern kluge Vorsorge.

Skifahren: Schwachpunkt Knie

Insgesamt gehen die Unfallzahlen beim alpinen Skilauf zurück. Aber in der Wintersaison 2008/2009 mussten sich immer noch rund 49000 Deutsche ab 15 Jahren wegen Verletzungen nach Pistenunfällen behandeln lassen. Am häufigsten nahmen die Knie Schaden. Auf sie entfiel ein gutes Drittel (33,5 %) aller Verletzungen, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf Zahlen der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS).

Ebenfalls sehr häufig betroffen sind Schulter und Oberarme (29,3 %). Füße, Hände und Unterarme, Hüfte und Oberschenkel sowie der Kopf waren laut dieser Statistik zu jeweils rund 10 Prozent verletzt. Oft träfen die Unfälle Menschen, die untrainiert oder ohne sich vorher aufzuwärmen auf die Piste gegangen waren. Erfreulich: 55 Prozent der Skifahrer ab 15 Jahren tragen mittlerweile einen Skihelm.

Unfälle im Wintersport – Verletzungsgefahr bei Kindern besonders hoch

Knapp 50.000 Deutsche verletzen sich jedes Jahr beim Ski- und Snowboardfahren. Besonders unfallgefährdet sind Kinder. Denn sie fahren häufig sehr schnell und unvorsichtig – obwohl sie ihre Bretter meist noch nicht richtig unter Kontrolle haben. Die Neigung zu einer riskanten Fahrweise ist beim Nachwuchs sogar um bis zu zehnmal höher als bei erwachsenen Skifahrern. Das liegt vor allem daran, dass Kinder meist noch nicht in der Lage sind, Geschwindigkeiten, Hindernisse und Gefahren richtig einzuschätzen. Nicht selten endet deshalb das Skivergnügen für den Nachwuchs mit schmerzhaften Prellungen oder Knochenbrüchen im Krankenhaus. Das sind die Ergebnisse der „Winterstudie“ vom Deutschen Ring.

Verletzungsrisiko bei Kindern begrenzen

Besonders häufig verletzen sich die jungen Wintersportler an den Knien: Bei etwa jedem dritten Skiunfall stellen Ärzte dort Blessuren fest. Zu Kopfverletzungen kommt es zwar nur bei jedem zehnten Wintersportunfall, sie haben aber oftmals besonders schlimme Folgen. Neben Gehirnerschütterungen erleiden die Ski- und Snowboardfahrer teilweise gefährliche Schädelfrakturen. In einigen Fällen endet der Sturz auf den Kopf sogar tödlich. „Dabei lassen sich viele Verletzungen vermeiden“, sagt Jens Christian Berggreen, Sicherheitsexperte beim Deutschen Ring. „Haben Ski- und Snowboardfahrer bei einem Unfall beispielsweise einen Helm auf, wird das Risiko einer Kopfverletzung mehr als halbiert.“ Um die Sicherheit auf den Pisten zu erhöhen, bietet der Deutsche Ring deshalb seinen Kunden vergünstigte Kinderschutzhelme an.

Schutzkleidung sorgt für Sicherheit

Viele Eltern haben diesen entscheidenden Sicherheitsvorteil für ihren Nachwuchs bereits erkannt: Mittlerweile tragen etwa neun von zehn Kindern beim Wintersport einen Skihelm. Einige Mütter und Väter zögern allerdings noch. Sie befürchten, dass die zusätzliche Last des Helms bei ihren Sprösslingen zu vermehrten Nackenverletzungen führt – Bedenken, die sich in der Praxis glücklicherweise als unbegründet herausstellen. Neben Helmen können Schoner an Knien oder Handgelenken vor schmerzhaften Sturzfolgen schützen. Zusätzlich sorgt auffällige Kleidung dafür, dass der Skinachwuchs auch bei schlechten Sichtverhältnissen nicht übersehen wird.

Rückenprotektoren werden überschätzt

Immer mehr Ski- und Snowboardfahrer sind auf den Pisten außerdem mit Rückenprotektoren unterwegs. Sie sollen die Wintersportler im Falle eines Sturzes vor gefährlichen Rückenverletzungen schützen. Im Gegensatz zu Helmen und anderer Schutzkleidung ist die Wirksamkeit der Protektoren allerdings bisher nicht bewiesen. Tests haben gezeigt, dass der Schoner bei einem schweren Sturz oft nicht viel mehr abfedert, als ein bepackter Rucksack. Bei den zurzeit angebotenen Modellen gibt es zudem deutliche Qualitätsunterschiede, denn gesetzliche Vorschriften für die Herstellung gibt es bisher nicht. Häufig führen Rückenprotektoren sogar dazu, dass sich der Nachwuchs damit bei der Abfahrt zu sicher fühlt und noch riskanter fährt als ohnehin schon.

Kinder durch richtiges Verhalten schützen

Bringen Eltern ihren Kindern frühzeitig das richtige Verhalten auf der Piste bei, muss es zu vielen Stürzen erst gar nicht kommen. Wichtig ist, dass Eltern immer ein gutes Vorbild abgeben – denn bei ihnen guckt sich der Nachwuchs seine Fahrweise ab. Sich an die Pistenregeln zu halten, sollte deshalb selbstverständlich sein. Um die jungen Wintersportler nicht zu überfordern, gilt es zudem das Tempo ihren Fähigkeiten anzupassen. Kinder dürfen nicht das Gefühl haben, mithalten zu müssen. Denn vor allem in Gruppen neigen sie oft zu Selbstüberschätzung und erhöhter Risikobereitschaft. Pausen, um sich auszuruhen, zu essen und zu trinken, tragen außerdem dazu bei, dass der Nachwuchs seine körperlichen Grenzen nicht überschreitet. „Den Konzentrationsakku regelmäßig wieder aufzuladen, ist besonders wichtig“, rät auch Jens Christian Berggreen vom Deutschen Ring. „Denn 65 Prozent aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags – dann, wenn Konzentration und Kraft nachlassen“, warnt der Experte.

Sicherheitstipps: So schützen Sie Ihr Kind

– Vorsorge: Erklären Sie Ihrem Nachwuchs mögliche Gefahren.

– Aufwärmen: Wärmen Sie sich vor dem Start in den Tag gemeinsam mit Ihrem Kind auf. Geben Sie Ihrem Nachwuchs ausreichend Zeit, sich an die Piste zu gewöhnen.

– Fahrverhalten: Halten Sie sich selbst an die Pistenregeln. Passen Sie Ihr Tempo dem Vermögen Ihres Kindes an. Seien Sie auch auf einfachen Pisten und bei bestem Wetter vorsichtig. Legen Sie regelmäßige Pausen ein – die Konzentration lässt sonst schnell nach.

– Schutzkleidung: Achten Sie auf einen Helm mit harter Außenschale. Auffällige Kleidung sorgt dafür, dass Ihr Kind nicht zu übersehen ist. Lassen Sie Profis den Zustand und die Funktionsfähigkeit der Ausrüstung prüfen.

– Treffpunkt: Vereinbaren Sie mit Ihrem Nachwuchs einen gemeinsamen Treffpunkt für den Fall, dass Sie sich verlieren.

Über die Deutscher Ring-Winterstudie Die Deutscher Ring-Winterstudie ist Teil einer panelbasierten Internetbefragung von 4.293 aktiven alpinen Schneesportlern, bei der das Fahrverhalten und die Risikoeinstellung von Wintersportlern in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Luxemburg und Kroatien untersucht wurden. Die Studie wurde von den Deutscher Ring Versicherungsgesellschaften und der Bâloise-Gruppe in Auftrag gegeben und von August bis November 2009 vom I-Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Universität St. Gallen durchgeführt.

Skifahren: Nicht nur ein Schutzhelm, auch bessere Fitness verhindert schwere Verletzungen

Experten empfehlen Skifahrern und Snowboardern einen Helm zu tragen. Das Risiko für schwere Kopfverletzungen sinkt dadurch nachgewiesenermaßen um bis zu zwei Drittel. Die Gesetzgeber in den Ländern mit Skipisten scheuen vor einer Pflicht aber weiterhin zurück. In einigen Gebieten gilt sie für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Freiwillig tragen aber bereits die meisten deutschen Skifahrer einen Helm.

Der Nachahmungseffekt scheint zu wirken, denn Kinder unter 14 Jahren sind zu 90 Prozent Helmträger. „Helmtragen ist schick und cool – vor allem bei Jugendlichen. Da könnte ein strenges Gesetz die Stimmung eher negativ beeinflussen“, sagt David Schulz von der ARAG-Versicherung in der „Apotheken Umschau“. Deren Untersuchungen aus 30 Jahren widerlegen auch die weit verbreitete Meinung, dass Kopfverletzungen vor allem durch Zusammenstöße hervorgerufen werden.

Viel häufiger seien Stürze ohne Fremdeinwirkung die Ursache. Beim Thema Sicherheit soll deshalb nicht nur an den Helm gedacht werden, sondern auch an die nötige körperliche Fitness. Aufwärmen vor der Abfahrt, auf Alkohol verzichten und Ruhepausen einlegen sind ebenfalls Sicherheitsfaktoren – und gutes Sehen: Fast ein Drittel der Skifahrer, die im Alltag Brille tragen, geht ohne geeignete Sehhilfe auf die Piste – ein wesentlicher Grund dafür, dass viele Skiunfälle durch Wahrnehmungsfehler mitverursacht werden.

Alpines Skivergnügen: fit auf die Piste – unfallfrei wieder nach Hause

Rund 50.000 der etwa vier Millionen aktiven Skisportler in Deutschland müssen sich jährlich wegen eines Unfalls auf der Piste ärztlich behandeln lassen. Für etwa 7.000 Skifahrer endet der Wintersport sogar im Krankenbett, so eine Auswertung der Stiftung „Sicherheit im Skisport“. Vor allem wenn Skiläufer untrainiert und erschöpft sind, steigt nach Einschätzung des Sportwissenschaftlers Thomas Jasinski von der Techniker Krankenkasse (TK) die Verletzungsgefahr. „Alpine Skifahrer sollten sich deshalb rechtzeitig und gut auf die Piste vorbereiten.“ Dazu gehört, frühzeitig mit der Wintersportgymnastik zu beginnen und sich am besten das ganze Jahr – beispielsweise durch Joggen, Radfahren oder Schwimmen – konditionell fit zu halten.

Wichtig ist vor allem, die Körperregionen zu trainieren, die häufig bei Skiunfällen betroffen sind, so Jasinski. Und da gibt es bei den Geschlechtern einige Unterschiede: Während bei den Frauen fast jede zweite Skiverletzung das Knie betrifft, ist es bei den Männern laut der Auswertung der Stiftung „Sicherheit im Skisport“ jeder vierte. Männer verletzen sich hingegen in jedem dritten Fall an der Schulter und damit etwa doppelt so oft wie Frauen. Insgesamt trifft jeder zehnte Unfall Gehirn oder Gesichtsbereich. „Skihelme bieten hier einen wirksamen Schutz vor schweren Verletzungen“, sagt Jasinski. In Österreich gelte bereits für Kinder bis 14 Jahre und in Italien bis 15 Jahre eine Helmpflicht. Neun von zehn Kindern und jeder zweite alpine Skifahrer über 15 tragen bereits Helme. Aber auch korrekt eingestellte Ski- und Snowboard-Bindungen können schwere Unfälle vermeiden.

Unmittelbar beim Start auf der Piste und nach längeren Pausen sollten die Sportler mit ein paar Übungen ihre Muskeln aufwärmen und ihre Bänder dehnen, rät der TK-Experte. Eine ausgewogene Ernährung diene ebenfalls der Sicherheit bei einem anstrengenden Skitag. Skifahrer sollten nicht vergessen, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Bis zu drei Liter am Tag sollten es sein. Jasinski: „Gut sind beispielsweise Mineralwasser und Fruchtschorlen.“ Auf Alkohol sollten verantwortungsbewusste Ski- und Snowboardfahrer hingegen verzichten. „Das reduziert die Unfallgefahr erheblich“, sagt der TK-Sportwissenschaftler. „Wer dann noch auf Kälte- und Sonnenschutz achtet, kann sich auf einen unbeschwerten Tag in der Natur freuen.“ Dazu gehörten atmungsaktive, wasserabweisende Kleidung, regelmäßig Sonnencreme und Lippenpflegestift, sowie Ski- oder Sonnenbrillen, die die Augen vor UV-Licht schützen.

Zur Sicherheit rät die TK, immer einen Notfall-Ausweis dabei zu haben – und das nicht nur auf der Piste. Der Ausweis passe in jede Tasche und könne Leben retten. Jasinski erklärt: „Im Notfall finden Helfer darin alle wichtigen Informationen, um schnell und richtig zu handeln.“ Wer ein Mobiltelefon dabei hat, sollte zusätzlich für den Fall der Fälle vor der ersten Bergfahrt die Telefonnummer der örtlichen Pistenwacht einspeichern.

Die Notfall-Ausweise gibt es in jeder TK-Geschäftsstelle und unter www.tk-online.de unter dem Suchbegriff „Ausweise“ zum Herunterladen.