So bleibt man im Alter fit und mobil

Die Gelenke werden steifer, die Kraft lässt nach, die Kondition nimmt ab – erste Anzeichen des Alterns sollte man als Weckruf sehen. Sie sind ein perfekter Anlass für Vorsorge, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt. Das Alter lässt sich zwar nicht wegzaubern, jeder kann aber viel tun, um fit, mobil und selbstständig zu bleiben. Besonders wichtig ist, bewegter zu leben: Sei es, dass man im Bus eine Haltestelle früher aussteigt und den Rest zu Fuß geht, die Treppe statt den Aufzug nimmt oder einmal um den Block spaziert. Regelmäßige Bewegung schützt Herz und Gefäße, stärkt die Ausdauer und hält die Gelenke geschmeidig. So bleibt man im Alter fit und mobil weiterlesen

Wie sich das Altern verlangsamen lässt

Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach Wegen, wie Menschen länger gesund bleiben – und kommen dem Traum immer näher. „Viele Forschungsergebnisse deuten in eine ähnliche Richtung: Alterungsprozesse lassen sich positiv beeinflussen“, sagt Luigi Fontana, Professor für Ernährungswissenschaften und Alternsforschung an der Universität Sydney, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Zwar gibt es bei der Forschung, wo eine Verjüngungspille ansetzen könnte, deutliche Fortschritte – bisher basieren die Ergebnisse aber auf Versuchen mit Tieren wie dem winzigen Fadenwurm Caenorhabditis elegans oder auf Laborexperimenten.

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Steigendes Gewicht: So lässt sich gegensteuern

Viele Menschen legen spätestens ab 40 an Gewicht zu. „Der Hauptgrund: Mit dem Alter verändert sich der Körper“, erklärt Professor Dr. Hans Hauner, Diabetologe und Ernährungsmediziner an der TU München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Männer bilden weniger Testosteron, Frauen weniger Östrogen. Sinkt der Spiegel der Geschlechtshormone, baut der Körper Muskelmasse ab, der Fettanteil steigt. In der Folge geht der Grundumsatz des Körpers zurück – die Kalorienmenge, die wir verbrauchen, ohne uns zu bewegen. Und wir nehmen zu – schleichend, jedes Jahr ein bis zwei Kilo. Dagegen helfe regelmäßiger Sport, sagt Professor Dr. Daniel König, Experte für Sportmedizin, Ernährung und Diabetes von der Universität Freiburg. „Damit lässt sich die Muskelmasse erhalten, und auch das Gewicht bleibt stabil.“

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Auch alte Menschen mit Diabetes profitieren sehr von Bewegung

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Bewegung bleibt auch bei alten Menschen ein wichtiger Baustein der Diabetestherapie. „Jeder Schritt zählt“, betont der Chefarzt der Kliniken für Diabetologie und Altersmedizin am Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg, Dr. Jürgen Wernecke, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. „Auch wer nur zehn Minuten mit dem Rollator um den Block geht oder Hausarbeiten erledigt, tut etwas Gutes für seine Gesundheit.“

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Eine Pille gegen das Altern – gibt es so etwas?

Kennen Sie den Nacktmull? Dieses kleine Nagetier ist ein biologisches Wunder. Denn der Nacktmull wird stolze 30 Jahre alt – im Gegensatz zu einer normalen Maus, die es nur auf rund zwei Lebensjahre bringt. Für die Wissenschaft ist es ein Rätsel, warum die Tiere so alt werden.

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Bisher konnten die Forscher das Geheimnis des Nacktmulls noch nicht lüften. Aber es gibt Studien darüber, wie man das Leben mit Medikamenten verlängern kann. Dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

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Wer sich jünger fühlt, als der Pass ausweist, ist oft auch gesünder

70 – ich? Niemals! Viele empfinden sich als jünger, als es in ihrem Pass steht. Recht haben sie, denn Senioren, die in der Studie eines französisch-amerikanischen Forscherteams ein niedrigeres gefühltes Alter angaben, hatten auch geringere Entzündungswerte im Blut, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Jedenfalls ist der gute Blutwert ein Hinweis auf eine bessere Gesundheit.

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Jeder Zehnte macht sich jünger als er tatsächlich ist

Längst nicht jeder steht zum eigenen Alter. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Demnach ist jeder Zehnte (10,0 Prozent) manchmal bezüglich seines Alters nicht ganz ehrlich und macht sich jünger, als er tatsächlich ist. Wobei bei den Frauen mit 12,3 Prozent deutlich mehr Befragte gelegentlich ein falsches Geburtsdatum vortäuschen als bei den Männern (7,6 Prozent).

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Besonders häufig flunkern Frauen im Alter zwischen 40 und 49 Jahren. Hier gibt sogar jede Fünfte (20,8 Prozent) an, gelegentlich bei der Anzahl ihrer Lebensjahre zu schummeln.

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Essen und Trinken im Alter – Vor allem bei Hitze das Trinken nicht vergessen

Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Die täglich über Nieren, Haut und Atmung ausgeschiedenen Mengen müssen wieder ersetzt werden. Gerade ältere Menschen „vergessen“ das aber häufig oder vermeiden das Trinken bewusst, damit sie zum Beispiel nachts nicht auf die Toilette gehen müssen. Das kann vor allem im Sommer gravierende Folgen haben. Ein Wasserverlust von 10 Prozent des Körpergewichts ruft schwere Krankheitserscheinungen hervor und kann bis zum Delirium führen.

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Was tun, wenn im Alter die Fingergelenke schmerzen und steif werden?

Viele Senioren in Deutschland haben Probleme mit den Fingergelenken: schmerzhafte Bewegungseinschränkungen durch Arthrose der kleinen Gelenke. Es ist eine chronische Erkrankung des Alters, die überwiegend Frauen betrifft. Eine naheliegende Reaktion der Patienten ist, die Hände zu schonen. „Doch die Gelenke richtig belasten – das eignet sich viel besser“, sagt Dr. Volker Nehls vom Rheinischen Rheumazentrum in Meerbusch im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

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Vergeht im Alter die Zeit schneller?

Je mehr die Jahre vergehen, desto schneller hastet die Zeit – so empfinden es viele. Studien und Befragungen bestätigen diese Empfindung, erklärt Frieder Lang, Professor für Alternsforschung an der Universität Erlangen-Nürnberg im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Die veränderte Zeiteinschätzung betreffe aber längst nicht alle Bereiche des Alltags, weiß der Gerontologe aus einer eigenen Untersuchung.

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