Schmerzen: In vielen Fällen können Hausmittel helfen

Der Kopf brummt, der Rücken schmerzt, im Magen zwickt’s: „Probieren Sie es erst mal mit einem Hausmittel, bevor Sie Tabletten schlucken“, empfiehlt Anästhesistin Dr. Petra Flurschütz von der Münchener Paracelsus-Klinik im Patientenmagazin „HausArzt“. Ausreichend trinken, frische Luft und Bewegung sowie eine Tasse Espresso beispielsweise können als Erste-Hilfe-Maßnahme einen Kopfschmerz vertreiben.

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Rösler will an Arzneien sparen – Guter Plan mit Haken

Gesundheitsminister Philipp Rösler will raus aus der Ecke des Klientelpolitikers und sein erster großer Befreiungsschlag trifft die Richtigen – die Gewinnoptimierer der Pharmaindustrie. Sie haben noch jeden Versuch von Röslers Vorgängerin Ulla Schmidt, die Arzneikosten zu senken, mit großem Ideenreichtum gekontert, vor allem mit neu auf den Markt geworfenen Medikamenten, die den Namen Innovation nicht verdienen. Kleine Änderungen an altbekannten Medikamenten dienten allzu oft ausschließlich dazu, ihr deutsches Privileg auszunutzen, selbst die Preise festlegen zu können.

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Bei Lippenherpes auf Hygiene achten

Lippenherpes wird meist mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Einfache Hygieneregeln können die Verschleppungsgefahr des Lippenherpes verringern. „Auch wenn es juckt: An den Bläschen nicht kratzen oder reiben. Sonst kann der Erreger über die Hände auf die Augen, die Nase oder andere Körperstellen übertragen werden. Die Zahnbürste sollte nach dem Abklingen der Infektion gewechselt werden, Vorsicht auch beim Umgang mit Kontaktlinsen“, rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

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Rezeptpflicht für Johanniskraut – ein Aprilscherz?

Zum 1. April 2009 hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) erstmals ein neues Konzept von Staats-Fürsorge vorgestellt, bei dem der Staat ohne entsprechenden verfassungsrechtlichen Auftrag seinen Bürgern eine medikamentöse Selbstbehandlung verweigert, damit diese sich medizinischen Standardprozeduren unterwerfen. Die Konzeption schlägt sich modellhaft in der am 1.4.2009 in Kraft getretenen „5. Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung“ nieder. Dort wird geregelt, dass bislang rezeptfreie Arzneimittel aus Johanniskraut (Hypericum perforatum), die als Arzneimittel zur Behandlung „mittelschwerer depressiver Episoden“ zugelassen sind, nur noch gegen Rezept abgegeben werden dürfen.

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