Blasenentzündung heilt auch ohne Antibiotikum

Brennen beim Wasserlassen, andauernder Harndrang, trüber Urin, eventuell mit Blutbeimengungen: Eine Blasenentzündung ist mehr als lästig. Frauen sind besonders häufig betroffen, weil ihre Harnröhre kürzer ist und näher am Darmausgang liegt. Bakterien können so schneller in die Blase aufsteigen. Wurde der Infekt früher regelhaft mit Antibiotika behandelt, weiß man inzwischen, dass er bei sonst gesunden Frauen meist auch ohne ausheilt. „Ausreichend trinken, Ruhe, Wärme und entzündungshemmende Schmerzmittel über mehrere Tage reichen oft“, sagt Dr. Sulafah El-Khadra, Landesvorsitzende Berlin des Berufsverbands der Deutschen Urologen im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Blasenentzündung: Oft geht es auch ohne Antibiotika

klo

Ein Harnweginfekt lässt sich in vielen Fällen auch ohne Antibiotika überstehen. Ist die Blasenentzündung unkompliziert, können pflanzliche Alternativen helfen, zum Beispiel Senföl-Glykoside aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Die Apothekerin Helge-Kristine Gross aus Kempten empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ Tees, die die Keime aus der Blase spülen und die Harnwege desinfizieren. Die Tees enthalten zum Beispiel Teile von Goldrute, Orthosiphon, Birke oder Brennnessel, die wassertreibend wirken.

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Worauf Frauen achten sollten, die zu Blasenentzündungen neigen

Frauen leiden häufiger unter Blasenentzündungen als Männer – und einige Frauen trifft es besonders oft. Einfache Maßnahmen können helfen, sich vor erneuten Entzündungen zu schützen: Nicht auf kaltem Untergrund sitzen und bei kühlen Temperaturen zu luftige Kleidung meiden. Gesundheit geht vor Sexappeal, Baumwollunterwäsche schützt besser als knapper Spitzen-Slip. Im Schwimmbad nicht lange die nasse Badekleidung anbehalten.

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Blasenentzündung: Oft geht es auch ohne Antibiotikum

Das Wasserlassen ist schmerzhaft, der Harndrang qualvoll: Die Symptome einer Blasenentzündung sollte man immer sorgfältig auskurieren. Sonst wird die Erkrankung chronisch. Naturheilkundliche Mittel können dabei oft eine Behandlung mit Antibiotika ersetzen – vorausgesetzt, sie werden rechtzeitig eingenommen.

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Antibiotika bei Blasenentzündung lang genug einnehmen

Blasenentzündungen äußern sich durch Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und Schmerzen im Unterbauch. Frauen erkranken häufiger als Männer an dieser bakteriellen Infektion der Harnwege. Unkomplizierte Harnwegsinfekte sind normalerweise ungefährlich und kein Risiko für eine Schädigung der Nieren, so die Bundesapothekerkammer.

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Blasenentzündungen sanft behandeln

Endlich Sommer – für viele die schönste Zeit des Jahres. Aktivitäten im Freien haben jetzt Hochsaison. Doch Vorsicht, das Sitzen auf kalten Parkbänken, Steinen oder das Tragen nasser Badekleidung kann unangenehme Folgen haben. Fast vier Millionen Menschen, häufig Frauen, leiden jährlich an zum Teil immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Nicht immer ist der Griff zum Antibiotikum die beste Lösung. Sie wirken nicht gezielt, sondern greifen auch die für unsere Verdauung und unser Immunsystem nützlichen Darmbakterien an. Außerdem steigt mit jeder Einnahme eines Antibiotikums die Anzahl der resistenten Keime in unserem Körper an. Die einstigen Wunderwaffen gegen Bakterien verlieren so zunehmend ihre Wirkung. Eine ebenso wirksame, aber sanfte Alternative ist die Einnahme von Senfölen aus Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel (Apotheke).

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