Tag: kälte

Bei anhaltender Kälte auf Unterkühlung achten

Für die nächsten Tage sind Minusgrade angesagt, die uns in den Wintermodus zwingen, der Unterkühlungs- und Glatteisgefahr mit sich bringt. DRK-Bundesarzt Professor Peter Sefrin gibt Tipps, wie Sie sich beim Aufenthalt im Freien durch vorbeugende Maßnahmen vor diesen Gefahren schützen und im Ernstfall Erste Hilfe leisten können.

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Insulin und Pumpe mögen keine Minusgrade

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Diabetiker können beim Skifahren, Snowboarden oder Rodeln ihre Insulinpumpe mit auf die Piste nehmen – sollten aber Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Denn wenn Insulin gefriere, verliere es seine Wirkung, warnt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Daher sollten die Pumpe und der Schlauch vor frostigen Temperaturen geschützt werden.

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Warum der Hals an kalten Wintertagen warm eingepackt sein sollte

Gegen die winterliche Kälte hilft ein alt bewährtes Kleidungsstück besonders gut. „Am Hals sitzen die meisten Kälterezeptoren auf der Haut. Wir können also unser Temperaturempfinden entscheidend mit einem Schal am Hals variieren“, sagt Professor Hanns-Christian Gunga, Spezialist für extreme Umwelten an der Berliner Charité.

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Wärme kann in vielen Situationen ein Segen sein – wann sie aber auch schaden kann/

Manchmal bringen eine Wärmflasche, ein Fuß- oder auch ein Vollbad die Welt wieder in Ordnung. Sei es, um Stress abzuschütteln, überanstrengte Muskeln zu entspannen oder eine sich anbahnende Erkältung zu stoppen. Aber Vorsicht, mahnt das Patientenmagazin „HausArzt“: Wärmeanwendungen eigenen sich nicht für jeden.

Menschen mit Tumoren, Venenerkrankungen oder Lymphabflussproblemen, Herzpatienten oder Hochdruckkranken kann Wärme auch schaden. Bei einem Vollbad zum Beispiel steigt der Herzschlag mit jeden Grad über der Körpertemperatur um 15 Schläge pro Minute. Auch während eines akuten Schubs von Arthrose oder Rheuma, bei Brüchen oder bei hohem Fieber sind Wärmeanwendungen nicht angebracht.

Kälte lässt den Blutdruck steigen

Der Blutdruck unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Weil sich bei Kälte die Arterien zusammenziehen, steigt der Blutdruck im Winter oft, erklärt das Patientenmagazin „HausArzt“. Experten der Deutschen Hochdruckliga raten Patienten mit Bluthochdruck deshalb, in der kalten Jahreszeit noch regelmäßiger ihre Werte zu messen und die Therapie-Empfehlungen ihres Arztes besonders sorgfältig zu befolgen.

Piercings bei Minustemperaturen besser ablegen

Piercings können ihren Trägern bei Frost gefährlich werden. Der metallene Schmuck könne bei Minustemperaturen zu schmerzhaften Erfrierungen und schwärzlichen Verfärbungen der empfindlichen Hautpartien um Auge, Nase oder Bauchnabel führen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Experten raten deshalb, die Schmuckstücke bei Kälte vorsichtshalber abzulegen.

Kälteeinbruch in Deutschland: Die fünf größten Erkältungsmythen

Pünktlich zum Einbruch der Kälte schnieft und hustet halb Deutschland. Und jedes Mal ist man wieder ratlos: Hilft Vitamin C bei Erkältung? Stimmt es, dass man bis zum letzten Tag der Erkältung ansteckend ist? Dr. Hinneburg vom Arztbewertungsportal jameda.de hat Erkältungsmythen unter die Lupe genommen und deckt die fünf größten Irrtümer rund um Erkältung und Grippe auf.

Mythos 1: Eine Erkältung ist nur am Anfang ansteckend!

Schon einige Tage bevor sich die Erkältung bemerkbar macht, haben sich Krankheitserreger eingenistet. Auch am Ende, wenn die Symptome gänzlich abgeflaut sind, können wir unserem Umfeld noch einen Schnupfen bescheren. Am größten ist die Ansteckungsgefahr jedoch in den ersten Tagen nach Ausbruch der Erkältung.

Mythos 2: Vitamin C – Klassiker gegen Schnupfen

Einer Studie der Australian National University zufolge hilft die Einnahme von Vitamin C keineswegs gegen Erkältung. Demnach kann die Erkältungsdauer höchstens um acht Prozent verkürzt werden.

Mythos 3: Beim Niesen die Hand vor die Nase halten schützt vor Ansteckung

Es gehört zum guten Ton, beim Niesen die Hand vor die Nase zu halten. Doch diese Umgangsform schadet mehr als sie nützt, denn die Viren bleiben an den Händen kleben. Und gerade beim Händeschütteln werden viele Krankheitserreger übertragen. Am besten benutzt man Papiertaschentücher.

Mythos 4: Antibiotika helfen bei Erkältung!

Antibiotika töten Bakterien. Eine Erkältung entsteht jedoch, weil Viren die Schleimhäute befallen. Gegen Viren sind Antibiotika machtlos. Das bedeutet: Bakterien-tötende Arzneimittel sind bei einer einfachen Erkältung die falsche Wahl.

Mythos 5: Grippe und grippaler Infekt sind dasselbe!

Ein grippaler Infekt verläuft normalerweise recht mild mit den bekannten Erkältungssymptomen. Ein plötzlich einsetzendes schweres Krankheitsgefühl und hohes Fieber deuten dagegen auf die echte Grippe (Influenza) hin. Man kann sich durch Impfung gegen Grippeerreger schützen, gegen Erkältungsviren nicht.

Klirrende Kälte gebietet große Vorsicht

Der Winter hat ganz Deutschland in seinem eiskalten Griff. Manche können die weiße Pracht genießen, doch für viele sind Temperaturen von bis zu Minus 22 Grad kein Wintermärchen. Auch für dieses Wochenende sind weitere Schneestürme vorhergesagt. Deshalb ist vor allem für ältere Menschen besondere Vorsicht geboten.

„Im Vergleich zu den letzten Jahren haben wir in diesem Winter erheblich mehr Knochenbrüche zu versorgen“, erklärt Dr. Jürgen Bertram, Chefarzt der Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses Gronau. Viele verletzen sich in diesen Tagen durch einen Sturz auf den schnee- oder eisglatten Straßen und Gehwegen. Das Schliddern und Ausrutschen geht meistens nicht glimpflich aus. Hämatome und Prellungen sowie Zerrungen und Knochenbrüche sind oft die Folgen von riskanten Stürzen – ein Krankenhausaufenthalt ist nicht selten.

Typische Sturzverletzungen seien Handgelenk- und Oberarmbrüche, Unterarmfrakturen sowie Beinbrüche. Besonders ältere Frauen und Männer, die an Osteoporose leiden, sind hier zusätzlich gefährdet. Sie brechen sich z.B. den Oberschenkelhals. „Eine solche Verletzung kann eine Einschränkung für die Bewegungsfreiheit für den Rest des Lebens bedeuten“, warnt der Facharzt für Chirurgie des Johanniter-Krankenhauses Gronau.