STADA Gesundheitsreport 2019: Deutschland hat keine Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

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Die Essgewohnheiten der Deutschen haben sich radikal verändert

Als die Großmütter von heute in den 1960er Jahren bestimmten, wie und was gegessen wurde, war das eine ihrer Hauptaufgaben. Entsprechend hoch war ihre „Kochkompetenz“, sagt Dr. Gesa Schönherr, Geschäftsführerin der Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung in Heidelberg, auf apotheken-umschau.de. Heute führen viele Frauen den Haushalt neben einem Beruf und beherrschen schon deshalb die gute und gesunde Küche weniger als frühere Generationen.

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Gesunde Ernährung will früh gelernt sein

Ernährung ist grundlegend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Essen und Trinken sind nicht nur Grundbedürfnisse und lebensnotwendig, das Ernährungsverhalten ist auch ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Studien belegen, dass Essgewohnheiten in den ersten zehn Lebensjahren erlernt und gebildet werden. Nach dieser Zeit wird das Ernährungsverhalten zwar durch das Umfeld beeinflusst und leicht verändert, doch falsche Gewohnheiten lassen sich nur noch schwer ablegen. Lernt ein Kind also nicht frühzeitig den bewussten Umgang mit Lebensmitteln, hat dies einen nachhaltigen und nachteiligen Einfluss auf seine Gesundheit im späteren Leben: Denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

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„An apple a day“ bald in allen Schulen? Bundesrat will heute Schulobstprogramm beschließen

Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Kommission vorgeschlagen, in der EU ein Programm zur kostenlosen Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder einzuführen. Heute liegt ein entsprechender Gesetzesantrag aus Niedersachsen dem Bundesrat zur Beratung vor.

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Neue Studie zeigt: viele Menschen mit Typ-2-Diabetes sparen an Lebensmitteln

Die Ergebnisse einer heute veröffentlichten paneuropäischen Studie zeigen einen neuen Trend in Sachen Essgewohnheiten bei Typ-2-Diabetikern. Über ein Drittel der Befragten (37%) gab an, sich durch steigende Lebensmittelpreise und die so genannte Finanzkrise ungesünder zu ernähren und zudem weniger zu essen. Die Studie untersuchte das Essverhalten von insgesamt 1410 über 60-jährigen Menschen mit Typ-2-Diabetes und wurde in 7 Ländern durchgeführt.

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