Gestresst ins Büro

Jeder Fünfte (19,9 %) empfindet den Weg zu seinem Arbeits- oder Ausbildungsplatz als viel zu lang. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Besonders betroffen von dem Problem sind Männer und Frauen, die in kleineren Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern wohnen (28,8 %).

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Jeder Vierte ist am Arbeitsplatz gesundheitlich stark belastet

Rund ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland fühlt sich am Arbeitsplatz gesundheitlich so stark belastet, dass die Leistungsfähigkeit negativ darunter leidet. Hohe psychische Belastungen aufgrund der Arbeit erlebt mehr als ein Viertel der Beschäftigten (28%); über arbeitsbedingte größere körperliche Beschwerden klagt jeder Fünfte (21%).

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Dies zeigt der aktuelle „Great Place to Work® Gesundheitsindex 2015“, den das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® Deutschland anlässlich der Messe „Zukunft Personal“ veröffentlicht. Die Kölner Experten für Arbeitsplatzkultur befragten im Juli 2015 1.000 Arbeitnehmer aus deutschen Unternehmen ab 50 Beschäftigten repräsentativ zu ihrem gesundheitlichen Befinden und zu gesundheitsbelastenden sowie gesundheitsförderlichen Faktoren am Arbeitsplatz.

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Die fünf häufigsten Fehler beim Sitzen an Bildschirmarbeitsplätzen

Zu langes, starres Sitzen und ein schlecht eingestellter Bürostuhl gehören zu den häufigsten Fehlern an Bildschirmarbeitsplätzen. Das hat nicht selten Folgen für die Gesundheit der Beschäftigten: Falsches Sitzen kann zu Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verspannungen in Nacken und Schultern führen. Darauf weisen die Träger der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ hin.

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„Wer Schmerzen hat, kann sich naturgemäß schlechter konzentrieren, ist schneller müde und somit weniger leistungsfähig“, sagt Andreas Stephan, von der gesetzlichen Unfallversicherung VBG.

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Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa ist aufgrund von Depressionen seinem Arbeitsplatz ferngeblieben

Laut einer neuen Umfrage der European Depression Association ist jeder zehnte befragte Arbeitnehmer in Europa aufgrund von Depressionen seinem Arbeitsplatz ferngeblieben, wobei pro Episode durchschnittlich 36 Arbeitstage verloren gehen. Dies entspricht mehr als 21.000 verlorenen Arbeitstagen in dieser Personengruppe. Trotz des Ausmasses dieses Problems berichtet aber beinahe jede dritte Führungskraft, über keine offizielle Unterstützung oder Hilfsmittel für den Umgang mit depressionskranken Mitarbeitern zu verfügen, und 43 % forderten verbesserte Richtlinien und Gesetze zum Schutz der Mitarbeiter.

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Auch kurzfristiges Aufstehen und Bewegen am Arbeitsplatz bringt Gesundheitsvorteile

Am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher öfter mal aufstehen und sich ein wenig bewegen – das kann zu schlankerer Taille und besseren Blutfettwerten verhelfen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler der Universität von Queensland (Australien) fanden bei der Beobachtung von mehr als 4700 Personen heraus, dass jemand umso mehr Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen aufweist, je länger er ununterbrochen am Schreibtisch oder vor dem Fernseher sitzt.

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Rauchen am Arbeitsplatz: Passivrauch schädigt Herz-Kreislauf-System

Überlastung, unregelmäßige Arbeitszeiten und hoher Termindruck: Gerade in beruflichen Stresssituationen greifen Raucher gerne zum Glimmstängel – nicht selten zum Unmut ihrer nichtrauchenden Kollegen. Konflikte sind vorprogrammiert. Überdies birgt der „blaue Dunst“ am Arbeitsplatz Nachteile für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. „Raucher fallen an ihrem Arbeitsplatz durchschnittlich 30 bis 40 Prozent häufiger durch Krankheit aus“, berichtet Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Außerdem sind sie oft weniger produktiv als ihre nichtrauchenden Kollegen.“ Der Grund: Wer sich täglich die eine oder andere Zigarette gönnt, kommt am Ende des Arbeitstags schnell auf 30 bis 60 Minuten zusätzliche Pause. Gute Gründe für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter bei der Raucherentwöhnung durch gezielte Seminare, wie sie etwa TÜV Rheinland anbietet, zu unterstützen.

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2008: 76 000 zusätzliche Arbeitsplätze im Gesundheitswesen

Ende 2008 waren insgesamt 4,6 Millionen Menschen oder etwa jeder neunte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 76 000 Menschen oder 1,7% mehr als ein Jahr zuvor. Seit dem Jahr 2000 ist das Personal im Gesundheitswesen um insgesamt 500 000 Beschäftigte beziehungsweise 12,2% gestiegen.

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Umfrage: Jeder dritte Berufstätige hat aus Sorge um die Arbeitsstelle Gesundheitsprobleme

Wenn die Angst um den Arbeitsplatz zu groß wird, kann dies auch gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Jeder dritte berufstätige Deutsche (35,8%) führt bestimmte gesundheitliche Probleme auf seine Sorge um den Arbeitsplatz zurück. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“.

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Krank am Arbeitsplatz: Mangelnde Hygiene gefährdet die Gesundheit

Der Hals schmerzt, die Nase läuft und das Fieberthermometer zeigt bereits 38 Grad Celsius – dennoch schleppt sich fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland krank ins Büro, hat der Gesundheitsmonitor 2009 der Bertelsmann-Stiftung ermittelt. „Das ist riskant“, warnt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland, „denn wer krank arbeitet, ist nicht leistungsfähig, steckt die Kollegen an und riskiert Folgeerkrankungen wie eine Herzmuskelentzündung.“ Deshalb rät die Expertin, bei Fieber und starken Beschwerden lieber zu Hause zu bleiben. Doch auch am Arbeitsplatz – etwa in Meetings oder bei Kundenkontakten – lauert die Ansteckungsgefahr. Einfache Hygienemaßnahmen helfen, eine Krankheitswelle zu verhindern und die Belegschaft zu schützen.

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Prävention von Depressionen & Co. ist auch Chefsache

Depressionen – eine Volkskrankheit ist in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt. In Deutschland sind fünf Prozent der Menschen akut davon betroffen, depressive Verstimmungen beklagen sogar doppelt so viele. Und dennoch zählt die Krankheit immer noch zu den großen Tabuthemen. Psychische Leiden sind wenig anerkannt, schon gar nicht im Berufsleben. Doch genau dort, am Arbeitsplatz, wo Berufstätige den Großteil ihrer Zeit verbringen, ist vorbeugen statt verurteilen gefragt: mit einem bedarfsgerechten Präventionsangebot und einer wertschätzenden Unternehmenskultur.

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