Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Der Schlaganfall – auch Hirnschlag genannt – ist laut Robert Koch-Institut die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Überlebt ein Betroffener, hat er oftmals mit dauerhaften Einschränkungen zu kämpfen. Ob und in welchem Maße diese auftreten, hängt vor allem von einem Faktor ab: Zeit.

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Hitzewelle verstärkt die Unfallgefahr

Mit der andauernden Hitzewelle steigt auch die Unfallgefahr. Dehydrierung, Hitzschläge und eine starke Belastung des Kreislaufes – die Gründe sind vielfältig. So waren Unfälle, akute Herzerkrankungen und Schlaganfälle auch die häufigsten Alarmierungsgründe für einen Luftrettungseinsatz im ersten Halbjahr 2018, wie eine aktuelle Statistik der Deutschen Rettungsflugwacht zeigt. Schnelle Hilfe ist dabei das A und O. Die Stiftung Gesundheitswissen gibt daher Tipps, wie man helfen kann, Leben zu retten.

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Frauen in ganz Europa wissen nicht um Risiko für Herzgesundheit

Nahezu die Hälfte der deutschen Frauen wissen nicht, dass Herzerkrankungen und Schlaganfall die häufigste Todesursache bei Frauen sind. Laut einer neuen, heute veröffentlichten Studie ist jede dritte Frau betroffen.

Obwohl 54 % der deutschen Frauen wissen, dass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems das höchste Risiko darstellen, vertritt mehr als ein Drittel der befragten Frauen (38 %) den Irrglauben, dass das größte Risiko von Krebs ausgeht. Andere nennen Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Verkehrsunfälle als die wahrscheinlichste Ursache.

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Bundesweiter Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai

Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Rund 70 Prozent davon wären vermeidbar. Doch Lebensgewohnheiten umzustellen und Therapietreue zu halten fällt den meisten Menschen schwer. „Wir brauchen neue Impulse in der Gesundheitsversorgung“, fordert deshalb Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, anlässlich des bundesweiten Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai.

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Durch Untersuchung der Halsschlagader einem Schlaganfall vorbeugen

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Mindestens jeder zehnte Schlaganfall beginnt nach Einschätzung von Experten an der Halsschlagader. „Bei Menschen mit erhöhtem Risiko für Arterienverkalkung sollten idealerweise auch die Halsschlagadern regelmäßig untersucht werden“, sagte der Direktor der Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie am Klinikum rechts der Isar in München, Professor Hans-Henning Eckstein, dem Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Hohes Schlaganfall-Risiko für Arbeitswütige

Wer sehr viel arbeitet, hat ein erhöhtes Risiko für einen Hirnschlag. Bei 55 Stunden pro Woche liegt es zum Beispiel um 33 Prozent höher als bei Menschen mit einer 40-Stunden-Woche, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Universität Umeå (Schweden) fanden diesen Zusammenhang, als sie Daten von mehr als 600 000 Personen analysierten.

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Mehr Suizide nach Schlaganfall

Schlaganfall-Patienten haben ein deutlich erhöhtes Selbstmord-Risiko. Darauf weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe anlässlich des Welt-Suizidpräventionstages am 10. September hin. Schwedische Neurologen haben dazu eine aktuelle Studie* veröffentlicht. Von rund 220.000 Schlaganfall-Patienten in Schweden nahmen innerhalb von vier Jahren 1.217 einen Selbstmordversuch vor. Das waren etwa doppelt so viele wie in der schwedischen Gesamtbevölkerung. Alleinstehende und Patienten mit geringem Einkommen waren häufiger betroffen. Auch die Schwere des Schlaganfalls spielte eine Rolle.

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Neue Studie zu Schlaganfall-Risiko

Im Rahmen der „Reasons for Geographic and Racial Differences in Stroke“ Studie (REGARDS) wurde der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Schlaganfall untersucht. An der Untersuchung nahmen 21.743 Probanden teil, von denen 23% an ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz Passivrauchen ausgesetzt waren. Insgesamt gab es unter den verhältnismäßig jungen Teilnehmern über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren 428 Schlaganfälle. In der Gruppe der Passivraucher war die Rate um 30% höher.

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Luftverschmutzung und Schlaganfall

Schlechte Luft erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte. Jetzt fand eine schottische Forschergruppe heraus, dass selbst Kurzaufenthalte in besonders belasteten Städten zu mehr Schlaganfällen führen. Wissenschaftler von der Universität Edinburgh haben 94 Studien ausgewertet. In die Analyse gingen 6,2 Millionen Schlaganfälle aus 28 Ländern ein. Sie stellten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Krankenhauseinweisungen wegen Schlaganfall und erhöhten Kohlenmonoxidkonzentrationen, erhöhten Schwefel- und Stickstoffdioxidkonzentrationen sowie erhöhter Feinstaubbelastung fest.

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Schlaganfall-Patienten brauchen Informationen

Schlecht informierte und betreute Schlaganfall-Patienten werden immer kränker, warnt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe seit Jahren. Jetzt erhält sie Bestätigung durch eine gerade veröffentlichte Studie. Gesundheitspsychologen der Universität Luxemburg befragten 100 Schlaganfall-Patienten in ihrem häuslichen Umfeld. Alle Patienten waren etwa 65 Jahre alt, ihr Schlaganfall lag zwei Jahre zurück. Neben den körperlichen Einschränkungen litten die Patienten vor allem an der Unsicherheit ihrer Situation, hervorgerufen durch mangelnde und schlechte Informationen. „Zusätzlich scheint eine fehlende Koordination zwischen den Pflegekräften Unsicherheit zu schüren“, so die Forschungsgruppe um die Medizinsoziologin Prof. Dr. Michéle Baumann.

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