Steigendes Gewicht: So lässt sich gegensteuern

Viele Menschen legen spätestens ab 40 an Gewicht zu. „Der Hauptgrund: Mit dem Alter verändert sich der Körper“, erklärt Professor Dr. Hans Hauner, Diabetologe und Ernährungsmediziner an der TU München, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Männer bilden weniger Testosteron, Frauen weniger Östrogen. Sinkt der Spiegel der Geschlechtshormone, baut der Körper Muskelmasse ab, der Fettanteil steigt. In der Folge geht der Grundumsatz des Körpers zurück – die Kalorienmenge, die wir verbrauchen, ohne uns zu bewegen. Und wir nehmen zu – schleichend, jedes Jahr ein bis zwei Kilo. Dagegen helfe regelmäßiger Sport, sagt Professor Dr. Daniel König, Experte für Sportmedizin, Ernährung und Diabetes von der Universität Freiburg. „Damit lässt sich die Muskelmasse erhalten, und auch das Gewicht bleibt stabil.“

Steigendes Gewicht: So lässt sich gegensteuern weiterlesen

2019: Übergewicht abbauen – Krebsrisiko senken

Der Start ins neue Jahr ist für viele Menschen Anlass, sich Ziele zu setzen. Einer der häufigsten Vorsätze lautet: „Endlich überschüssige Kilos loswerden!“ Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Absicht, denn Übergewicht erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten. „Gönnen Sie sich ein gesundheitsbewusstes Jahr 2019 mit ausgewogener, kalorienbewusster Ernährung und viel Bewegung“, empfiehlt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Dies tut Körper und Seele gut und reduziert das Krebsrisiko.“

2019: Übergewicht abbauen – Krebsrisiko senken weiterlesen

Pflanzliche Kost bei Übergewicht

ungesund

Stark Übergewichtige leiden häufig unter chronischen Entzündungen. Das begünstigt wiederum die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung kann solchen entzündlichen Prozessen entgegen wirken, hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) aufgedeckt.

Pflanzliche Kost bei Übergewicht weiterlesen

Übergewichtig heißt nicht automatisch krank

zu_dick

Etwa jede/r vierte Übergewichtige hat weder Bluthochdruck noch erhöhte Blutzucker- oder Cholesterinwerte. Auf der Hut sollten diese „happy obese“ („glücklichen Übergewichtigen“) trotzdem sein. „Bei jedem Dritten verschlechtern sich die Werte im Laufe der Jahre“, so Professor Norbert Stefan vom Universitätsklinikum Tübingen im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Damit steige auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Auf sein Gewicht zu achten, lohne sich daher in jedem Fall. Sind Sie übergewichtig? MatchaX hilft Ihnen beim Abnehmen.

Fette Jugendliche – Medien sinnvoll einsetzen

Jugendliche nutzen im Schnitt über zwei Stunden am Tag PC, TV und Smartphone. Anstatt die Mediennutzung komplett einzuschränken, können Therapeuten die neuen Medien sinnvoll für die Therapie von Adipositas einsetzen. Diese können sowohl Interventionen, als auch Nachsorgeangebote kostengünstig und zeitlich und räumlich flexibel ergänzen.

fette_jugendliche

Über neue Medien können Therapeuten sowohl Informationen, als auch Beratung, Nachsorge und soziale Unterstützung weitergeben. Technische Funktionen wie ein GPS-Tracker oder die Kamera erweitern die Einsatzmöglichkeiten. Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook bieten die Möglichkeit Nachsorgeinterventionen zu unterstützen und relevante, gesundheitsbezogene Informationen zu vermitteln. Das können zum Beispiel wöchentliche Rezeptvorschläge oder Listen geeigneter Lebensmittel für besondere Ereignisse, zum Beispiel für Fußball-Abende sein.

Fette Jugendliche – Medien sinnvoll einsetzen weiterlesen

Starkes Übergewicht: Vor allem Frauen fühlen sich diskriminiert

In Deutschland fühlen sich stark übergewichtige Menschen häufig diskriminiert. Vor allem Frauen sind betroffen, hat eine Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) der Universität Leipzig gezeigt. Rund 3.000 Menschen wurden telefonisch gefragt, ob sie in ihrem Leben Diskriminierungen aufgrund ihres Körpergewichts erfahren hatten. Gemeint waren nicht nur unsensible oder respektlose Kommentare, sondern auch konkrete Benachteiligungen auf dem Arbeits- und Wohnmarkt. Zusätzlich machten die Befragten Angaben zu Geschlecht, Alter, Bildung und ihrem aktuellen Körpergewicht.

gewicht

Starkes Übergewicht: Vor allem Frauen fühlen sich diskriminiert weiterlesen

Teenager mit Übergewicht – Eigenwahrnehmung verfälscht

Viele übergewichtige Teenager erkennen nicht, dass sie zu dick sind. Das ist das Resultat einer britischen Studie, für die Daten von knapp 5.000 Heranwachsenden zwischen 13 und 15 Jahren ausgewertet wurden. Die Jugendlichen aus Großbritannien machten Angaben zu ihrem Körpergewicht und ob sie sich zu dick, zu dünn oder normalgewichtig fühlten. Zudem wurde der Körpermassenindex, kurz BMI, der jungen Probanden bestimmt. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für ein optimales Gewicht. Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich der normale Körperfettanteil ständig. Daher wird das Gewicht anhand von Normwertkurven je nach Alter und Geschlecht eingeordnet.

dick

Teenager mit Übergewicht – Eigenwahrnehmung verfälscht weiterlesen

Werden die Dicken benachteiligt?

Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland sind stark übergewichtig. Experten kritisieren, dass sie zu wenig Hilfe bekommen. Fettleibigkeit gilt als mitverantwortlich für zahlreiche Krankheiten: Diabetes, Herz- Kreislauf-Leiden, Depressionen, Tumore und viele andere. „Es gibt kaum ein Organ, das davon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann“, sagt Professor Hans Hauner, der an der Technischen Universität München das Zentrum für Ernährungsmedizin leitet, in der „Apotheken Umschau“.

zu_dick

Sind Sie zu dick? Möchen Sie abnehmen? Hier erhalten sie ein Produkt, dass sie dabei unterstützen kann: Probieren Sie Unicity Balance

„Das Gesundheitssystem tut so, als sei Adipositas eine private Angelegenheit, und erstattet kaum einen Cent dafür“, so seine Kritik. Patienten müssten gewichtsreduzierende Maßnahmen meist selbst bezahlen. Natürlich würde es sehr viel Geld kosten, das zu ändern. Die Folgekosten von Übergewicht und Fettleibigkeit sind aber ebenfalls enorm. Sie summieren sich auf rund 17 Milliarden Euro, wie Gesundheitsökonomen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf im vergangenen Jahr errechneten.

Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die Neigung zum Dicksein vererbt wird

Da helfen auch Hungern oder ein straffes Fitnessprogramm nichts: Ein Drittel der Bundesbürger (36,2 Prozent) ist der Meinung, dass die Neigung zum Dicksein vererbt wird und auch alle Diäten nichts helfen. 17,9 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland sagen einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ zufolge, sie hätten sich schon öfter von den Abnehmversprechen neuer Diätmethoden blenden lassen und seien am Ende von deren Nutzlosigkeit enttäuscht gewesen.

Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die Neigung zum Dicksein vererbt wird weiterlesen

„Unser Kind ist doch nicht zu dick!“

Eltern beurteilen das Gewicht ihrer Kinder häufig als schlank oder normalgewichtig, wenn der Nachwuchs längst zu mollig ist. Das gehe aus Studien hervor, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eltern fallen dabei auch auf eine gesellschaftliche Entwicklung herein: Je mehr Übergewichtige es gibt, umso weniger werden Menschen grundsätzlich als übergewichtig wahrgenommen.

„Unser Kind ist doch nicht zu dick!“ weiterlesen