Erbsen und Bohnen nicht roh essen

Hülsenfrüchte bieten neben Kohlenhydraten auch viel Eiweiß und Ballaststoffe – sollten aber nie roh verzehrt werden. Denn sie enthalten schädliche Substanzen, die erst beim Kochen zerstört werden, wie das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ schreibt. Nach dem Garen sollten Erbsen und Bohnen noch eine appetitliche Farbe haben, Bohnen bissfest sein.

Erbsen und Bohnen nicht roh essen weiterlesen

Experten: Ernährung wird ideologisch überfrachtet

Gesundheitsexperten warnen davor, das Essen zu einer Glaubensfrage zu stilisieren. Grundsätzlich sei es zwar nichts Schlechtes, sich bewusst mit Ernährung auseinanderzusetzen, sagt Johann Christoph Klotter, Professor für Gesundheits- und Ernährungspsychologie an der Hochschule Fulda, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Bei manchen nimmt es aber schon pseudoreligiöse Züge an.“ Wer das Essen mit Ideologien überfrachte, werde nur enttäuscht. Die Ansprüche, die Menschen an ihre Ernährung stellten, werden laut Klotter zunehmend radikaler. „Wenn es fast zwanghaft wird, sich gesund zu ernähren, kann man in eine Essstörung abrutschen.“

Experten: Ernährung wird ideologisch überfrachtet weiterlesen

Umfrage: Für 54 Prozent zählt beim Essen vor allem Geschmack – Gesundheit zweitrangig

Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger geht beim Essen Geschmack vor Gesundheit: In einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ gaben 53,6 Prozent an, das Wichtigste beim Thema Essen und Ernährung sei für sie, dass es möglichst gut schmeckt. Vor allem für viele Männer (63,8 Prozent) zählt in erster Linie der Geschmack, bei den Frauen sind es 43,9 Prozent. Dass das Essen möglichst gesund ist, steht nur für ein Viertel der Deutschen (26,4 Prozent) im Vordergrund – 18,4 Prozent bei Männern und 34,1 Prozent bei Frauen. 8,3 Prozent nennen als das Wichtigste, dass das Essen möglichst schnell zubereitet ist, für 5,4 Prozent steht an erster Stelle, dass es möglichst wenig kostet. Nachhaltige – also umwelt- und klimafreundlich produzierte – Zutaten sind für 3,6 Prozent der Deutschen entscheidend, ein möglichst kalorienarmes Essen für 2,7 Prozent.

Typ-2-Diabetes – Höheres Risiko für Kinder mit starkem Übergewicht

Während Typ-2-Diabetes früher noch der „Alterszucker“ war, betrifft die Stoffwechselerkrankung heute immer mehr junge Menschen. Kinder mit starkem Übergewicht haben im Vergleich zu normalgewichtigen Altersgenossen ein viermal höheres Risiko. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie vermuten, für die elektronische Krankenakten von knapp 370.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 15 Jahren ausgewertet wurden.

Typ-2-Diabetes – Höheres Risiko für Kinder mit starkem Übergewicht weiterlesen

So viel sollen Babys essen

Im ersten Lebensjahr wächst das Kind besonders rasch. Isst oder trinkt der Säugling mal etwas weniger, sind Eltern schnell in Sorge. Beim Stillen heißt die Empfehlung „nach Bedarf des Kindes“. Doch wie sieht es bei Formula und Brei aus? Auch hier können Eltern auf das Hunger- und Sättigungsempfinden des Kindes vertrauen und seine Fähigkeit zur Selbstregulation sogar unterstützen, rät das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung in einer Fachinformation. Und zwar durch sogenanntes Responsive Feeding.

So viel sollen Babys essen weiterlesen

Hübsch und lecker – Expertentipps zum Umgang mit essbaren Blüten

Sie sind nicht nur dekorativ, einige sind auch gesund: Essbare Blüten liegen im Trend. Einsteigern empfiehlt die Nürnberger Bio-Gärtnerin Maria Ell im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, zu Kräuterblüten zu greifen, zum Beispiel von Minze, Thymian und Rosmarin. Sie bringen die frisch-würzigen Aromen in besonders hübscher Form auf den Teller.

Hübsch und lecker – Expertentipps zum Umgang mit essbaren Blüten weiterlesen

Keine Angst vor der Schale – Wie Obst am besten gegessen werden sollte

Auf dem Teller landet vom Obst meist nur das Fruchtfleisch, die Schale wandert in den Müll. Das sei ein Fehler, betont der Leiter der Abteilung Obstbau am Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme der Leibniz-Universität Hannover, Professor Moritz Knoche, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Denn an der Schale befinden sich die meisten Inhaltsstoffe.“ Nicht nur beim Apfel, sondern auch bei Orange, Zitrone, Mango, Avocado, Kaki und Kiwi lässt sich die Schale essen. Sie sei nicht giftig, so Knoche, „sie ist höchstens ungenießbar“.

Keine Angst vor der Schale – Wie Obst am besten gegessen werden sollte weiterlesen

Am Morgen nach einem üppigen Weihnachtsmenü das Frühstück nicht ausfallen lassen

Wer nach einem üppigen Weihnachtsmenü am folgenden Morgen keinen Hunger verspürt, sollte seinem Körper zuliebe trotzdem eine Kleinigkeit essen und nicht völlig auf das Frühstück verzichten. „So bleibt der Magen im gewohnten Rhythmus“, erklärt der Ernährungsmediziner Professor Johannes Erdmann von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Am Morgen nach einem üppigen Weihnachtsmenü das Frühstück nicht ausfallen lassen weiterlesen

Gicht: Der richtige Speiseplan lässt die Harnsäurewerte sinken

fleich

Gutes Essen und reichlich Alkohol können die Harnsäure im Blut in ungesunde Höhen treiben – eine schmerzhafte Gichtattacke kann die Folge sein. Für Betroffene gilt: auf die Ernährung achten, weniger Purine essen und Vorsicht mit Alkohol. Allerdings sind laut einem Bericht des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ die Regeln nicht mehr so streng wie früher. „Die Empfehlungen haben sich gelockert, wir wissen heute besser, welche Lebensmittel guttun und welche eher schaden“, erklärt Kerstin Bernhardt von „die ernährungslotsen“ aus Köln.

Gicht: Der richtige Speiseplan lässt die Harnsäurewerte sinken weiterlesen

Eine Fettleber kann sich vollständig regenerieren: durch Bewegung und Abnehmen

ungesund

Nicht nur Alkohol, auch üppiges Essen und mangelnde Bewegung setzen der Leber massiv zu. Die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber gilt als häufigstes Leberleiden der westlichen Welt, jeder dritte Erwachsene ist betroffen, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ berichtet. Besser also, rechtzeitig die Entwicklung stoppen. Denn eine nicht-alkoholische Fettleber kann sich vollständig regenerieren – durch mehr Bewegung und langsames Abspecken. „Gut wäre es, drei bis fünf Prozent des Körpergewichts abzunehmen. Das kann bei vielen eine Leberverfettung zurückdrängen“, erläutert Professor Andreas Geier, Leberexperte am Würzburger Uniklinikum.

Eine Fettleber kann sich vollständig regenerieren: durch Bewegung und Abnehmen weiterlesen