Anlässlich der heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fordert die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die Entschließung zur Psychotherapie konsequenter patientenorientiert umzusetzen. Damit soll das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG), das psychotherapeutische Leistungen deckelt, für besonders vulnerable Patient*innen geändert und korrigiert werden.
„TikTok sagt: Du hast ADHS.“ Vom Wiedererkennen zur Diagnose
Krankheiten stehen immer auch im kulturellen Kontext ihrer Zeit. ADHS gab es lange vor TikTok, Instagram und YouTube. Verändert hat sich aber, wie darüber gesprochen wird. Noch nie konnten so viele Menschen anderen dabei zuhören und zuschauen, wie sie ihren Alltag mit ADHS beschreiben. Und noch nie konnten sich so viele innerhalb weniger Minuten in […]
Suizidprävention beginnt im Sprechzimmer
Suizidprävention ist als ärztliche Kernaufgabe in allen Bereichen der Medizin zu verstehen. Das betont die Bundesärztekammer (BÄK) anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10.09.2026. Suizidgedanken und suizidale Krisen begegnen Ärztinnen und Ärzten täglich, häufig lange bevor Betroffene psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Deshalb darf Suizidprävention nicht als ausschließlich psychiatrisches Spezialthema betrachtet werden.
Jeder dritte Deutsche hält die psychische Gesundheitsversorgung für eine Herausforderungen
Die psychische Gesundheitsversorgung gehört aus Sicht vieler Menschen in Deutschland zu den größten Herausforderungen der medizinischen Versorgung. Eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zeigt: 37 Prozent der Befragten sehen sie als Herausforderung in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung. Bundesweit wird lediglich die hausärztliche Versorgung häufiger als Problem genannt. Die Ergebnisse fallen in eine Zeit intensiver […]
Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen auf Rekordniveau
Psychische Erkrankungen sind so oft Grund für Krankschreibungen wie nie zuvor. Betroffene fallen dabei oft wochenlang aus, während sie auf eine dringend benötigte Behandlung warten. Für die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sind die Ergebnisse der aktuellen DAK-Krankenstandsanalyse ein klares Zeichen dafür, welche fatalen Folgen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie haben können. Monatelange Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz erhöhen […]
Arztpraxen 2024: Einnahmen stiegen erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als Aufwendungen
Die Arztpraxen in Deutschland erzielten im Jahr 2024 durchschnittliche Einnahmen von 854 000 Euro je Praxis. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ergibt sich daraus ein Anstieg der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 % (2023: 804 000 Euro). Die Aufwendungen erhöhten sich um 4,7 % auf durchschnittlich 516 000 Euro je Praxis (2023: […]
Psychotherapeutisches Vertrauensverhältnis schützen
Mit Blick auf den Kabinettsentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) fordert die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) eine ebenso leistungsfähige wie verantwortungsvolle Digitalisierung.
Frühe Hilfen für Kinder von depressiven Eltern
Bis zu fünfzehn Prozent der Mütter und bis zu zehn Prozent der Väter sind vor oder nach der Geburt ihres Kindes von einer Depression betroffen. Doch bei bis zu 90 Prozent der Betroffenen bleiben diese sogenannten peripartalen Depressionen unentdeckt und können auch die Gesundheit des Kindes beeinflussen. Erste Hinweise der Studie UPlusE (U-Untersuchung für Kinder […]
GKV-Reform: Gravierende Folgen für die psychotherapeutische Versorgung BPtK mahnt dringende Korrekturen an
Anlässlich der Öffentlichen Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags warnt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) vor den drastischen Folgen der vorgesehenen Budgetierung für die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
BPtK warnt vor massiver Verschlechterung der psychotherapeutischen Versorgung
In einer Stellungnahme anlässlich der 1. Lesung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BT-Drs. 21/6130) im Deutschen Bundestag am 12. Juni warnt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) vor den massiven Einschnitten in die Patientenversorgung durch die geplante Rückführung der psychotherapeutischen Leistungen in die Morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV).







