Tag: abnehmen

Pflanzliche Kost bei Übergewicht

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Stark Übergewichtige leiden häufig unter chronischen Entzündungen. Das begünstigt wiederum die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung kann solchen entzündlichen Prozessen entgegen wirken, hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) aufgedeckt.

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Ein Jahr nach dem Abnehmen gewöhnt der Körper sich an das neue Gewicht

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Abnehmen ist mühsam – das Gewicht anschließend zu halten, meist noch schwerer. Doch dranbleiben lohnt sich, wie dänische Wissenschaftler laut dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in der Fachzeitschrift „European Journal of Endocrinology“ zeigen. Hat man es geschafft, dass die Waage ein Jahr lang nicht wieder mehr anzeigt, fängt der Körper an, sich an das neue Gewicht zu gewöhnen. Den Forschern zufolge stellt sich erst nach dieser Zeit die Hormonausschüttung nach dem Essen auf das neue Körpergewicht ein.

Gewicht wichtiger als Fitness – Schwedische Studie: Schlank lebt länger

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Besser schlank und träge als dick und aktiv. Diese Einschätzung legt eine im Fachblatt „International Journal of Epidemiology“ veröffentlichte Studie der Universität Umeå (Schweden) nahe, über die das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Knapp 30 Jahre lang wurden demnach Informationen über 1,3 Millionen schwedische Männer gesammelt.

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Forscher: Süßstoff kann beim Abnehmen helfen

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Die Verwendung von Süßstoff statt von Zucker kann offenbar doch beim Abnehmen helfen. Zu diesem Schluss kommt eine im Fachblatt „International Journal of Obesity“ veröffentlichte Analyse von 330 Studien, über die das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. Forscher fanden demnach Hinweise darauf, dass Süßstoffe den Appetit nicht anregen. Bislang war befürchtet worden, dass durch eine stärkere Lust auf Essen mehr Energie aufgenommen als eingespart wird.

Bluthochdruck: So verbessern Sie Ihre Werte

Selten fällt Bluthochdruck durch Beschwerden auf, aber dieser lautlose Killer kann verheerenden Schaden im Körper anrichten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden. Rund 20 Millionen Deutsche sind von zu hohem Blutdruck betroffen: Bei zu hohem Blutdruck verschreibt der Arzt blutdrucksenkende Tabletten, denn der Wert sollte unter 140 zu 90 Millimeter Quecksilbersäule bleiben, damit es nicht zu Folgeschäden kommt. Der Patient muss seinen Blutdruck aber auch regelmäßig selber überwachen, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wie häufig man messen sollte: Man sollte täglich den Blutdruck messen, möglichst immer zur gleichen Zeit. Und man sollte sich fünf Minuten vor dem Messen entspannt hinsetzen, bisschen warten, und dann den Arm so lagern, dass die Blutdruckmanschette am Oberarm oder Handgelenk auf Herzhöhe etwa liegt.

blutdruck

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Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die Neigung zum Dicksein vererbt wird

Da helfen auch Hungern oder ein straffes Fitnessprogramm nichts: Ein Drittel der Bundesbürger (36,2 Prozent) ist der Meinung, dass die Neigung zum Dicksein vererbt wird und auch alle Diäten nichts helfen. 17,9 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland sagen einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ zufolge, sie hätten sich schon öfter von den Abnehmversprechen neuer Diätmethoden blenden lassen und seien am Ende von deren Nutzlosigkeit enttäuscht gewesen.

Das trifft insbesondere auf Frauen zu: Mehr als jede Vierte (27,4 Prozent) hat demnach schlechte Erfahrungen mit Diäten gemacht, bei den Männern sind es nur 7,9 Prozent.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.165 Bundesbürgern ab 14 Jahren, darunter 1.104 Frauen und 1.061 Männer.

Abnehmen bringt den Rhythmus zurück

Übergewichtige Herzpatienten mit Vorhofflimmern können die Rhythmusstörung durch Abnehmen überwinden und damit ihr Risiko für Schlaganfälle verringern. Wie die „Apotheken Umschau“ berichtet, konnten Forscher der Universität von Adelaide (Australien) dies in einer Studie nachweisen. 45 Prozent der Studienteilnehmer, die nach fünf Jahren dauerhaft mehr als zehn Prozent abgenommen hatten, waren anschließend symptomfrei.

In einer Kontrollgruppe waren es nur 13 Prozent. Es profitierten vor allem jene Personen, die gleichmäßig Gewicht verloren. Ein Jo-Jo-Effekt schwächte die positiven Auswirkungen auf das Vorhofflimmern ab.

Studie: Bereits jeder zweite junge Deutsche fühlt sich zu dick

Junge Menschen hadern mit ihrer Lebensweise: zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung. Drei Viertel der 14- bis 34-Jährigen würden gerne mehr Sport treiben und sich gesünder ernähren. 48 Prozent klagen bereits über zu viele Kilos auf der Waage. Nur 40 Prozent fühlen sich rundum gesund. Dies ergibt eine bevölkerungsrepräsentative Studie der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ unter 1.000 Bundesbürgern zwischen 14 und 34 Jahren.

„Übergewicht ist ein Risikofaktor für eine Vielzahl von Krankheiten und stellt für immer mehr Menschen ein handfestes Gesundheitsproblem dar“, sagt Thorsten Bröske, Vorstand der Schwenninger. „Diesem Problem, mit dem zunehmend vor allem auch junge Menschen zu kämpfen haben, müssen wir Kassen aktiver als bisher begegnen.“

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Das neue Programm „Active Body Control“ (ABC) der Schwenninger spricht Jugendliche und Erwachsene an. Es setzt auf eine nachhaltige Umstellung des Bewegungs- und Essverhaltens. Über ein halbes Jahr erfasst ein intelligenter Aktivitätssensor alle Bewegungen und speichert die Informationen zum Essverhalten. Basis für die Ernährungsumstellung ist dabei die sogenannte Magdeburger Duale Diät. Sie ist durch eine kalorienreduzierte Mischkost sowie die Zufuhr der richtigen Kohlenhydrate gekennzeichnet.

„Ganz wichtig für den Erfolg eines solchen Programms ist die engmaschige Begleitung“, sagt Dr. Tanja Katrin Hantke, Gesundheitsexpertin der Schwenninger. „Nach einer Erstschulung erhalten alle Teilnehmer wöchentlich ein persönliches Feedback, bei dem die gespeicherten Ergebnisse analysiert werden. Abnehmwillige sollen immer genau wissen, wo sie stehen und welche Ziele sie bereits erreicht haben. Das motiviert ungemein.“ Im Fokus steht die langfristige Wirkung – der sogenannte Jo-Jo-Effekt soll vermieden werden. Den Erfolg des Programms belegen die Zahlen: Durchschnittlich sieben Kilo haben die Teilnehmer aktuell in den ersten 100 Tagen abgenommen.

„Fachleute bezeichnen Übergewicht bereits als Epidemie. Programme dieser Art sind daher unverzichtbar und müssen ausgebaut werden“, so Schwenninger-Vorstand Bröske. „Noch besser wäre es jedoch, wenn es erst gar nicht zu Übergewicht und Adipositas käme. Hier sind die gesamte Gesellschaft und besonders die Politik gefordert, die Rahmenbedingungen für einen gesunden Lebensstil zu verbessern. Durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung kann schon viel erreicht werden, gerade im Kindes- und Jugendalter, wenn die Weichen für das spätere Leben gestellt werden.“ Laut Schwenninger-Studie ist die Bereitschaft bei jungen Leuten dazu grundsätzlich da: So würden zwei Drittel der 18- bis 34-Jährigen gerne mehr für ihre Gesundheit tun, allerdings bleibe im Alltag keine Zeit dazu.

Sinn oder Unsinn? – Alles über Fasten-Mythen

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, und immer mehr Erwachsene wollen sich am bewussten Verzicht beteiligen. Aus ganz unterschiedlichen Gründen. Allerdings ranken sich um das Thema Fasten zahlreiche Mythen. Viele Fastende wollen dauerhaft abnehmen, aber auch den Körper „entschlacken“ oder das wunderbare Glückgefühl spüren.

Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum, vom Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber erklärt, was davon schlicht Aberglaube ist und was den Tatsachen entspricht.

Wie sieht es zum Beispiel mit dem Mythos aus, dass Fasten den Körper entschlackt?

Das ist Unsinn. Schlacken gibt es nicht. Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel, die der Körper nicht verwerten kann, die werden über die Nieren und den Darm ausgeschieden, und dafür braucht der Körper keine Nachhilfe. Also, weder durch „Entschlackung“ noch durch andere Maßnahmen wie „Darmreinigungen“.

Ist es denn richtig, dass man mit Fasten abnehmen kann?

Während des Fastens verliert man natürlich an Gewicht. Wenn man aber danach gleich wieder in seinen alten Trott zurückfällt, dann hat man das Gewicht auch schnell wieder drauf oder sogar noch mehr. Fasten kann aber durchaus helfen, ungesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu durchbrechen und kann außerdem wohl auch dazu beitragen, den Stoffwechsel ein bisschen zu trainieren. Also, der Körper lernt während des Nahrungsverzichts, seine Energie wieder verstärkt aus Fettdepots zu gewinnen.

Stimmt es, dass Fasten glücklich macht?

Nach mehrtägigem Fasten soll tatsächlich die Ausschüttung des sogenannten „Glückshormons“ Serotonin steigen. Das könnte ein Schutzmechanismus sein, der den Menschen früher dabei geholfen hat, längere Hungerzeiten besser zu überstehen. Und tatsächlich ist es so: Viele Fastende sind trotz des Nahrungsverzichts erstaunlich zufrieden. Das kann aber auch einfach Freude sein über die eigene Willensstärke und die Selbstbeherrschung, dass man das Fasten so gut durchhält.

Hat man eine chronische Krankheit wie Diabetes Typ-2 sollte man nur unter ärztlicher Aufsicht fasten, empfiehlt der Diabetes Ratgeber.

Deutschland auf Diät

Mehr als jeder zweite Deutsche fühlt sich zu dick. Wer abnehmen möchte, setzt überwiegend auf Ernährungsumstellung, Sport und den Verzicht auf Süßigkeiten. Das ist ein Resultat der Studie „We are what we eat“ des Medienunternehmens Nielsen zum Thema Gesundheit, Wellness und Ernährung. 30.000 Menschen in 60 Ländern wurden online interviewt.

Rund 58 Prozent der Deutschen stöhnen über ihre Pfunde und sind damit unzufriedener mit ihrem Körpergewicht als der europäische Durchschnitt (52 %). Bei den Spaniern sind 35 Prozent, in Irland und Estland 28 Prozent und in Schweden 27 Prozent dieser Ansicht. Lediglich ein Drittel der Deutschen fühlt sich wohl mit dem Gewicht und 5 Prozent halten sich für untergewichtig. 16 Prozent halten sich sogar für extrem übergewichtig.

Mehr als die Hälfte der Deutschen machte zum Zeitpunkt der Befragung eine Diät. Erfreulicherweise versuchen die meisten Bürger (72 %) mit einer Ernährungsumstellung an Körpergewicht zu verlieren. Mehr als jeder Zweite setzt auf ausreichend Bewegung und Sport. Nur 7 Prozent der Abnehmwilligen nutzen Diätpräparate wie Pulver, Shakes und Tabletten, während 4 Prozent vom Arzt Medikamente verordnet bekommen. Rund 4 Prozent der Befragten nehmen an organisierten Abnehmprogrammen teil.

80 Prozent der Deutschen konsumieren weniger Schokolade sowie andere Süßigkeiten und 66 Prozent weniger Fett, um das Ziel einer Gewichtsabnahme zu erreichen. Im europäischen Durchschnitt sind es 66 bzw. 60 Prozent.

Immer mehr Verbraucher bevorzugen auch frische, natürliche und möglichst wenig verarbeitete Produkte ohne künstliche Farbstoffe und Aromen. „Back-to-basics“ ist nach Nielsen ein weltweiter Ernährungstrend. Die Befragten planen nach eigenen Angaben, in den nächsten sechs Monaten mehr Obst (41 %) und Gemüse (39 %), Fisch und Meeresfrüchte (25 %), Joghurt (24 %) und Wasser (23 %) einzukaufen. Auch Nüsse und Samen (22 %), Getreideflocken und Saft (je 20 %) sollen häufiger auf dem Speiseplan stehen. Für 75 Prozent bedeuten Lebensmittel nach dem Motto „Wir sind, was wir essen“ mehr als reine Nahrungsaufnahme.

Heike Kreutz, www.aid.de