Bei Diabetes vor jeder Autofahrt messen

Bevor sich Menschen mit Diabetes ans Steuer setzen, sollten sie grundsätzlich immer erst einmal ihren Blutzucker messen. Sehr wichtig sei, „erst loszufahren, wenn der Blutzucker über einem bestimmten Wert liegt“, betont Diplom-Psychologin Eva Küstner, Mitautorin der Leitlinie „Diabetes im Straßenverkehr“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Ein Wert unter 90 mg/dl (5 mmol/l) sei zu nah am Unterzucker. „Betroffene müssen sich einschärfen: Beim leisesten Verdacht auf eine Unterzuckerung sofort rechts ranfahren und Traubenzucker essen.“ Starten sollte man erst wieder, wenn der Wert stimme und der Kopf klar sei. Das dauere mindestens 20 Minuten.

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Topinambur: Das Wurzelgemüse beeinflusst den Blutzucker kaum

Auf ein Wurzelgemüse, das im November geerntet wird, weist das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ hin: Topinambur. Nicht ohne Grund trügen die Knollen den Beinamen „Diabetiker-Kartoffeln“. Wie diese wachsen sie unter der Erde, bestehen zu etwa 80 Prozent aus Wasser und sind kalorienarm. Vor allem aber erhöht Topinambur den Blutzucker nicht.

topinambur

Zubereiten kann man die Knolle ähnlich wie Kartoffeln: als Suppe, gebraten, zu Auflauf oder Püree verarbeitet oder in Scheiben zu Chips gebacken. Im Gegensatz zur Kartoffel ist Topinambur auch roh genießbar, etwa im Salat.

Diabetes: Einmal Tabletten, immer Tabletten?

Nach der Diagnose eines Typ-2-Diabetes bekommen fast alle Patienten blutzuckersenkende Tabletten verordnet. Die Neigung zum Typ-2-Diabetes ist genetisch bedingt, aber vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen die Krankheit. „Wie es danach weitergeht, hat der Patient auch selbst in der Hand“, erklärt der Diabetologe und Ernährungsspezialist Dr. Andreas Lueg aus Hameln im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Viele können die Dosis ihres Medikamentes verringern oder es absetzen, wenn sich die Zuckerwerte durch Abbau von Übergewicht und regelmäßige Bewegung verbessern.

Regelmäßiger Kaffeekonsum scheint den Zuckerspiegel zu senken

Regelmäßiger Kaffeegenuss wirkt sich womöglich günstig auf den Blutzucker aus. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ unter Berufung auf eine indische Studie. Demnach haben Menschen, die mindestens drei Tassen Kaffee pro Tag trinken, unterm Strich bessere Zuckerwerte als Menschen, die gar keinen Kaffee trinken.

kaffee

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Wie Sport den Zucker senkt

Dass körperliche Aktivität den Blutzucker senkt, weiß jeder Diabetes-Patient aus eigener Erfahrung. Forscher aus Basel fanden jetzt heraus, auf welchem Weg die Muskelarbeit in den Stoffwechsel eingreift. Wie das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ berichtet, produzieren aktive Muskeln einen Botenstoff, der ins Blut ausgeschüttet wird und im Darm die Produktion eines speziellen Hormons (GLP-1) stimuliert. Dieses Hormon wiederum fördert die Produktion des blutzuckersenkenden Hormons Insulin.

Tipps für Diabetiker, bei denen nach Obstgenuss der Zucker zu stark steigt

Etwas Obst zwischendurch ist auch für Diabetiker eine gesunde Sache. Aber sie müssen den Zuckergehalt beachten. „Als Zwischenmahlzeit sollten Sie nicht mehr als zwei Handvoll Früchte auf einmal essen. Das sind zum Beispiel ein großer oder zwei kleine Äpfel“, erklärt Dr. Astrid Tombek von Diabetes Zentrum Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Zimt ist ein neuer Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie des Diabetes mellitus Typ 2

Aktuelle Forschungsergebnisse untermauern, dass Zimt zu einem ganzheitlichen Diabetes-Therapiekonzept gehört. Wenn Forscher wie Professor Dr. Richard Anderson vom US Department of Agriculture’s Human Nutrition Research Center in Maryland Apfelkuchen backen, kann das Ergebnis sein, dass einzelne Zutaten den Blutzucker senken. Zusammen mit Dr. Albert Khan hat er sich intensiv mit der Wirkung von Zimt auf den Stoffwechsel des Menschen beschäftigt. Die in der weltweit renommiertesten Diabetesfachzeitschrift Diabetes Care publizierten Studien-Ergebnisse der Wissenschaftler Anderson und Khan beweisen, dass Zimt den Blutzuckerspiegel von Typ 2 Diabetikern relevant senkt. Die meisten der acht Millionen Diabetiker in Deutschland leiden am Typ 2 Diabetes mellitus, informiert Diabetesberater Sven-David Müller, der jetzt das Buch „Zimt gegen Zucker“ herausgebracht hat. Nicht nur Naturheilkundefans können von den blutzuckersenkenden Effekten von Zimt profitieren. Zimt spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der modernen Diabetestherapie. Gerade in der Therapie des Diabetes mellitus fällt die Ganzheitlichkeit der Therapie noch weitgehend unter den Tisch. Die Therapie geht aber weit über Insulin und Tabletten hinaus.

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Weltdiabetestag: Apotheker messen Blutzucker

Anlässlich des diesjährigen Weltdiabetestages am 14. November demonstrierten die Apotheker einmal mehr ihre Fachkompetenz für diese Volkskrankheit: Im Berliner Congress Centrum haben sich rund 300 Menschen auf dem Stand der Apothekerschaft den Blutzucker und Blutdruck messen lassen. Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände war Partner dieser zentralen Veranstaltung von diabetes.DE unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Blutzucker-Verwirrungen

Blutzucker-Messgeräte werden künftig alle auf Plasma geeicht. Diese Meldung sorgte für Irritation bei vielen Diabetikern. Dabei ändert sich im Grunde nichts: Niemand braucht deswegen ein neues Messgerät – und auch der Piks in den Finger bleibt gleich. Denn die Eichung des Messgerätes erfolgt über die Teststreifen. „Allerdings können die Messwerte bei Diabetikern, deren Gerät bislang nicht auf Plasma geeicht war, etwas höher ausfallen“, sagt Ulrich Koczian, Apotheker aus Augsburg, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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Diabetes: Für das „Blutzuckergedächtnis“ gilt eine neue Maßeinheit

Die „7“ war für Diabetiker eine magische Zahl. Kam aus dem Labor die Bestätigung, dass der Blutzucker-Langzweitwert – der „HbA1c“ – unter 7 Prozent lag, machte das Arzt und Patient zufrieden. Denn das bedeutete eine gute Zuckereinstellung. Seit dem 1. April heißt es umlernen. „Gut“ ist jetzt ein HbA1c unter 53, berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

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