Volkskrankheit Burn-out: Jeder zweite Deutsche hatte schon mit Burn-out Symptomen zu kämpfen

Psychische Erkrankungen wie Burn-out entwickeln sich mehr und mehr zu Volkskrankheiten. Zwei Drittel der Deutschen halten die steigenden Burn-out-Fälle für ein echtes Alarmsignal. Ganz extrem: Die Hälfte der Bundesbürger hatte selbst schon einen Burn-out, das Gefühl kurz davor zu stehen oder kennt die Symptome aus eigener Erfahrung. Dementsprechend wichtig ist es, bei psychischen Problemen einen Psychiater aufzusuchen. Allerdings denken 15 Prozent der Deutschen noch immer, dass sie für einen Besuch beim „Psycho-Doc“ abgestempelt würden. Andere europäische Länder sind hier deutlich offener – aber auch seltener in psychischer Behandlung.

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STADA Gesundheitsreport 2019: Deutschland hat keine Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

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Kritik an Drogenpolitik: Forscher fordern vom Bund wissenschaftsbasierte Gesamtstrategie

Mehr als 20 Wissenschaftler, Mediziner und Experten verschiedener Fachgebiete fordern von der Bundesregierung eine Drogenpolitik, die sich stärker an den Erkenntnissen der Forschung orientiert. Im sechsten Alternativen Drogen- und Suchtbericht kritisieren sie, dass es nach wie vor an einer schlüssigen Gesamtstrategie fehle, die relevante Studien aus der Drogen- und Suchtforschung berücksichtige. „Die letzte ‚Nationale Drogen- und Suchtstrategie‘ datiert aus dem Jahr 2012“, sagte Suchtexperte Prof. Heino Stöver, Vorsitzender des Vereins akzept e.V. und Mitherausgeber des Berichts, am Freitag. Seitdem habe sich in der Forschung viel getan. „Es ist dringend nötig, den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit legalen und illegalen Suchtstoffen wissenschaftlich begründet zu kommentieren und entsprechende Lösungsvorschläge für eine bessere Drogenpolitik zu erarbeiten – nicht zuletzt vom Nachfolger der scheidenden Drogenbeauftragten des Bundes.“

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Deutscher Ethikrat: Maßnahmenbündel zur Erhöhung der Masernimpfquote statt allgemeiner Impfpflicht

In seiner heute in Berlin veröffentlichten Stellungnahme „Impfen als Pflicht?“ begründet der Deutsche Ethikrat eine allgemeine moralische Pflicht, sich selbst und die eigenen Kinder gegen Masern impfen zu lassen. Die Einführung einer gesetzlichen Masernimpfpflicht empfiehlt er nur für Berufsgruppen in besonderer Verantwortung, nicht hingegen für alle Erwachsenen oder Kinder.

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Verband der Cannabis Versorgenden Apotheken e.V. (VCA) gegründet

Der Einsatz von medizinischem Cannabis, der seit 2017 erlaubt ist, ist ein für alle Beteiligten neues Therapiefeld. Das gilt für die Patienten, für Ärzte, für versorgende Apotheken, die Krankenkassen und Hersteller gleichermaßen.

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Einsamkeit in Deutschland steigt stark an

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Einsamkeit. Das geht nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag) aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Danach ist die Einsamkeitsquote bei den 45- bis 84-Jährigen von 2011 bis 2017 um rund 15 Prozent gewachsen, in einzelnen Altersgruppen sogar um 59 Prozent.

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62 Prozent der Deutschen sind Nichtraucher

Immer weniger Deutsche rauchen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai. Im Auftrag der DEVK Versicherungen hat YouGov über 2.000 Bundesbürger befragt. Sie meinen: Wer aufs Rauchen verzichtet, kann viel Geld sparen – vor allem bei Tabakwaren, Gesundheitskosten und beim Renovieren. Nur wenige wissen: Auch bei der Lebensversicherung kommen Nichtraucher günstiger weg. Bei der DEVK zahlen z. B. 35-jährige Nichtraucher mehr als die Hälfte weniger für eine Risikoleben-Police.

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Erste große deutsche Cannabis-Studie startet im Juni

Hanf im Blick der Wissenschaft: Die erste große Cannabis-Studie Deutschlands soll die positiven Eigenschaften von Nutzhanf auf das menschliche Wohlbefinden und eventuelle Nebenwirkungen erforschen. Verbunden damit ist die kostenpflichtige Abgabe von Hanfprodukten mit einem Wirkgehalt von weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC). Die auf fünf Jahre angelegte Langzeitstudie soll noch im Juni starten, kündigte Wenzel Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis GmbH und Betreiber der fünf bayerischen Geschäfte von „Hanf – der etwas andere Bioladen“, an. Dort können sich potenzielle Probanden im Alter ab 18 Jahren ab Freitag, 24.05.19, registrieren lassen.

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Diabetes-Gesellschaft: In Deutschland wird zu früh mit Insulin therapiert

Bei Typ-2-Diabetikern wird in Deutschland zu früh mit Insulin therapiert. Das sagt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dem MDR-Magazin „Hauptsache Gesund“. Der verfrühte Einsatz des Hormons könne negative Folgen für die Patienten haben: „Bei vielen Patienten wird durch die Insulintherapie die Gefahr durch Unterzuckerungen erhöht und die Patienten nehmen an Gewicht zu“, warnt Prof. Baptist Gallwitz, Sprecher der DDG. 90-95 Prozent aller Diabetiker haben Typ-2.

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Aurora Deutschland startet Bau einer Cannabis-Produktionsanlage

Aurora Deutschland GmbH gibt bekannt, dass sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) endgültig den Zuschlag für die maximale Anzahl von fünf Losen der Cannabis-Ausschreibung zugesprochen bekommen hat und mit dem Bau einer Anlage zur Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland startet. Die Produktionsmenge wird über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt mindestens 4.000 kg betragen.

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