Umdenken im Schmerzmanagement – wie eine alternative Therapiemethode helfen kann, auch chronische Schmerzen zu überwinden

Solange es Menschen gibt, ist die Behandlung von Schmerzen ein immerwährendes Thema. Im Mittelalter musste man sich noch mit rabiaten Methoden wie dem kurzen Verbrennungsschmerz, der langfristig den ursprünglichen Schmerz bannen sollte und lebensgefährlichen Kräuterrezepturen aus Mohn, Mandragora-Wurzel und Bilsenkraut behelfen. Seit der Erfindung des Aspirins und der Entwicklung moderner pharmakologischer Wirkstoffe verloren Operationen ihren Schrecken und jeder Schmerz schien besiegbar. Doch dass dem leider nicht so ist, mussten die ärztlichen Schmerz-Fachgesellschaften auf ihrer aktuellen Jahrestagung zugeben.

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Der Versand verschreibungspflichtiger Medikamente und seine Folgen

Bayern hat am 17. Juni 2008 die angekündigte Bundesratsinitiative zum Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln beschlossen. Auch das Thema der Arzneimittelsicherheit wird in diesem Zusammenhang immer wieder ins Spiel gebracht. Als Begründung nannte Ministerpräsident Günter Beckstein: „Mit unserer Initiative sichern wir die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Medikamenten und tragen zugleich zum Erhalt unserer mittelständisch geprägten Apothekenlandschaft bei.“

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Entwässerungsmittel helfen nicht beim Abnehmen

Auch pflanzliche Entwässerungsmittel können langfristig und in großen Mengen eingenommen dem Körper schaden. Sie sollten daher nicht zur vermeintlichen Gewichtsreduktion oder zur Beseitigung unerwünschter Wassereinlagerungen eingenommen werden. Eingesetzt werden u. a. Präparate mit Wacholderbeeren, Schachtelhalmkraut, Riesengoldrutenkraut oder Birkenblätter. Werden pflanzliche Diuretika in der Selbstmedikation in großen Mengen eingenommen, kann es mit dem verstärkten Wasserverlust auch zu Störungen im Elektrolythaushalt kommen. Dadurch können auch die Wirkungen anderer Medikamente wie zum Beispiel Herzmittel negativ beeinflusst werden. Patienten mit Wassereinlagerungen (Ödemen) sollten sich grundsätzlich an ihren Arzt wenden.

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„Woche des Schlafes“ zum Sommeranfang

Der kalendarische Sommeranfang am 21. Juni ist auch der längste Tag des Jahres – und damit gleichzeitig die kürzeste Nacht. Kein Wunder, dass einige Initiativen die Woche um den Sommeranfang zur „Woche des Schlafes“ erklärt haben. Und das nicht ohne Grund: Schließlich gibt es nach Schätzungen in Deutschland fast 20 Millionen Menschen, die schlecht schlafen und damit Nachts keine richtige Erholung finden.

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Teufel Fruchtzucker !?

Unter dem Titel „Wenn Süßes Bauchweh macht – Fruktose Freund oder Feind“ klärt Privatdozent Dr. med. Hans-Joachim Thon, wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik, auf, dass Fruchtzucker (Fruktose) ein Problemzucker und bei vielen Menschen für Magen-Darm-Beschwerden verantwortlich ist. Der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin des St. Josef-Hospital Bonn-Beuel macht auf der Internetseite des Vereins www.dkgd.de seinen Vortrag, den er aus Anlass des „Forum für Innere Medizin“ im April gehalten hat, kostenlos verfügbar.

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Olivenöl ist das gesündeste Fett… und viele andere Irrtümer, wenn es um die Ernährung geht

Essen, bis der Arzt kommt: Selbstmord mit Messer und Gabel herrscht in den Küchen vieler Bundesbürger. Aber auch viele Ernährungsmärchen gilt es aufzulösen, betont heute Wissenschaftsjournalist und Diätassistent Sven-David Müller in Berlin, der zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Dipl. troph. Doreen Nothmann von der Medizinischen Hochschule Hannover das Buch „Moderne Ernährungsmärchen“ herausgegeben hat.

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Ab heute neuer Test auf Schwangerschaftsdiabetes

Als erste Krankenkasse bietet die BARMER ihren Versicherten bundesweit seit heute ein Screening auf Schwangerschaftsdiabetes an. Grundlage dafür ist der erste Vertrag, der auf der Grundlage des § 73 c des Sozialgesetzbuches V zwischen einer Krankenkasse und einer Facharztgruppe, den Gynäkologen, geschlossen wurde. Derartige Verträge sollen besondere Formen der ambulanten ärztlichen Versorgung fördern.

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Rezeptfreie Schlafmittel nur kurzfristig einnehmen

Auch rezeptfreie Schlafmittel mit den Wirkstoffen Diphenhydramin, Dimenhydrinat oder Doxylamin sollten nur kurzfristig eingenommen werden. Diese Antihistaminika verändern den Schlafrhythmus und machen den Schlaf weniger erholsam. Auch rezeptfreie Schlafmittel sollten, wenn überhaupt notwendig, so kurz wie möglich eingenommen werden. Werden sie nach längerer Einnahme abgesetzt, sollte die Dosis schrittweise reduziert werden.

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Schmerzmittel mit Paracetamol werden teilweise rezeptpflichtig

Ab dem 1. April 2009 werden Schmerz- und Fiebermittel mit dem Wirkstoff Paracetamol verschreibungspflichtig, wenn in einer Packung mehr als 10 Gramm Paracetamol enthalten sind. Dieser neuen Regelung hat der Bundesrat am Freitag zugestimmt. „Richtig angewendet ist Paracetamol ein empfehlenswertes Schmerz- und Fiebermittel und auch für Kinder weiterhin geeignet. Die Höchstdosis darf aber nicht überschritten werden. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten die Beratungsangebote der Apotheken noch besser nutzen als bisher“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Kalorien machen glücklich – Dem Belohnungszentrum des Gehirns ist der Geschmack egal

Kalorienreiches Essen macht glücklich – ganz egal, wie es schmeckt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Universität Porto zeigten bei Mäusen, dass das Belohnungszentrum im Gehirn nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf Kalorien anspricht. Sowohl nach dem Verzehr von süßen als auch von gehaltvollen Speisen schüttet es den Botenstoff Dopamin aus.

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