Immer mehr Kinder und Jugendliche mit Depressionsdiagnose

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren wird immer häufiger eine Depression diagnostiziert. Das geht aus Hochrechnungen der Barmer Krankenkasse hervor, die dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) exklusiv vorliegen. Demnach hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2017 mehr als verdoppelt. Wurde 2005 noch bei 1,14 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Depressionsdiagnose gestellt, waren es im Jahr 2013 2,18 Prozent und 2017 bereits 2,79 Prozent. Insgesamt wurde der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren eine Depressionsdiagnose gestellt. Dabei wurde bei Mädchen fast doppelt so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Jungen (Mädchen: 127.672 Diagnosen, Jungen: 65.615 Diagnosen).

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„Zufallsdiagnose“ Typ-2-Diabetes

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Müdigkeit, gesteigertes Durstgefühl oder schwer heilende Entzündungen sind nur einige der Anzeichen für einen Typ-2-Diabetes. Viele Betroffene merken zunächst aber erst einmal gar nicht, dass sie unter der Stoffwechselerkrankung leiden. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ herausfand, wurde die Erkrankung bei zwei Dritteln der Diabetiker in Deutschland (68,8 %) nur durch Zufall, zum Beispiel bei einer Routineuntersuchung festgestellt.

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Angst-Diagnose Krebs

Sie haben Krebs! Dieser Satz ist laut einer repräsentativen Umfrage der „Apotheken Umschau“ trotz Fortschritten in Medizin und Therapie immer noch sehr gefürchtet. Der Studie zufolge sind zwar sechs von zehn (57,8 Prozent) der Befragten der Ansicht, dass man heutzutage Krebserkrankungen sehr gut behandeln könne, so dass viele Krebsarten ihren Schrecken verloren hätten.

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Die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes soll verlässlicher werden

Mit der Veröffentlichung einer neuen Leitlinie für die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) soll die Feststellung dieser Erkrankung verlässlicher werden. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) geben in der Leitlinie vor, dass die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes nur noch mit Blut aus der Vene gestellt werden darf. Untersuchungen mit Blut aus dem Finger sind für die Diagnose nicht länger erlaubt. Bisher wurde zur Diagnose oft Fingerblut der Patientin verwendet. Dafür kamen häufig Patienten-Blutzuckermessgeräte zum Einsatz.

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Umdenken bei Rückenschmerzen – Zu viel Diagnostik verschlechtert die Heilungsaussichten, statt sie zu verbessern

Weniger ist mehr – das ist eine Kernforderung von Rückenschmerz-Experten an die ärztlichen Kollegen. Um komplizierte von einfachen Rückenschmerzen zu unterscheiden, reiche eine körperliche Untersuchung. „Aufwendige Diagnostik wie Röntgen, Computer-Tomografie und Kernspin ist meist nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv“, sagt Professorin Annette Becker von der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Marburg im Patientenmagazin „HausArzt“. Studien hätten gezeigt: Je ausführlicher Patienten mit unkomplizierten Rückenschmerzen untersucht werden, umso eher entwickeln sie chronische Beschwerden.

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Umfrage: Mehrheit der Diabetespatienten ahnte nichts von ihrer Erkrankung

Manch einer erfährt es bei der Musterung, manch einer bei einer Routinekontrolle beim Arzt oder einem Gesundheits-Check in einer Klinik: Bei der Mehrheit der Diabetiker in Deutschland wurde die Krankheit durch reinen Zufall diagnostiziert. Das hat eine Umfrage im Auftrag des „Diabetes Ratgeber“ ergeben.

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Zappelphilipp-Syndrom: Reizüberflutung und Bewegungsmangel

Laut einer Forsa-Umfrage sind sieben Prozent der Eltern in Deutschland der Meinung, dass ihr Kind an der so genannten Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) leidet. Das heißt, statistisch gesehen würden in jeder Klasse mit 28 Schülern mindestens zwei Kinder mit dieser Diagnose sitzen. Experten gehen allerdings davon aus, dass es tatsächlich deutlich weniger sind. Hinter Anzeichen für die im Volksmund auch als Zappelphilipp-Syndrom bezeichnete Erkrankung stecken oft andere Ursachen.

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Männer trennen sich häufig, wenn bei der Partnerin ein Tumor entdeckt wird

Frauen sind schweren Krankheitsdiagnosen in der Familie offenbar viel besser gewachsen als Männer. Ist die Frau selbst aber von der Diagnose betroffen, geht die Ehe in den folgenden Jahren oft in die Brüche. Die Trennung geht dabei 6-fach häufiger vom Mann aus. Das berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ unter Berufung auf Forschungsergebnisse aus den USA.

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Deutscher Ethikrat veranstaltete Forum zu Fragen der personalisierten Medizin

Unter dem Titel „Die Medizin nimmt’s persönlich“ hat der Deutsche Ethikrat am 24. Juni im Rahmen seiner dritten öffentlichen Abendveranstaltung der Reihe „Forum Bioethik“ über Möglichkeiten und Grenzen der Individualisierung von Diagnose und Therapie diskutiert.

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Alzheimer erkennen, bevor die Krankheit ausbricht

»Die Alzheimer-Forschung geht dahin, eine Diagnose zu stellen, bevor Gedächtnis- oder Verhaltensstörungen auftreten. Denn wenn sich diese Symptome zeigen, ist die Erkrankung im Gehirn bereits fortgeschritten.« Das erläutert Professor Dr. med. Andreas J. Fallgatter, leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2009.

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