Manuelle Medizin = ärztliche Osteopathie

Osteopathie verspricht Erlösung mit bloßen Händen Schmerzt der Rücken, zwickt die Schulter, hämmert der Kopfschmerz über lange Zeit beginnt für viele Patienten eine Odyssee durch unser medizinisches Versorgungssystem. Sie unterziehen sich unzähliger Untersuchungen, machen Bekanntschaft mit modernen Hightech Apparaturen und durchlaufen leider nur zu oft erfolglose Therapieversuche. Enttäuscht wenden sich ab und suchen nach einer Alternative und finden sie beim Osteopathen. Hier ranken sich die großen Heilsgeschichten von Patienten, die durch die bloßen Hände ihres Osteopathen von ihrem oft jahrelangen Leiden erlöst wurden.

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Neue Krebsmedikamente – Können wir uns den Fortschritt leisten?

Die Fortschritte in der medikamentösen Krebstherapie sind groß. Aber können wir uns die zahlreichen neuen Medikamente auch leisten? Auf dem Hauptstadtkongress 2017 – Medizin und Gesundheit (HSK) diskutierten Onkologen, Politiker und Wissenschaftler über die Herausforderung der „Chronifizierung“ von Krebs.

Prof. Dirk Jäger ist ein Mann aus der Praxis; er weiß, wovon er spricht. Im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg, wo er den klinischen Bereich leitet, werden pro Jahr 12.000 bis 13.000 neue Tumorpatienten behandelt. Seine Erfahrung fasst Jäger so zusammen: „Wir sehen erstmals in der Onkologie revolutionäre Dinge. Wir werden besser. Und wir sehen Dinge, von denen wir vor kurzem nicht zu träumen wagten.“

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Absatz von Pestiziden steigt auf höchsten Wert seit 2009

In Deutschland ist der Absatz von Pestiziden auf den höchsten Wert seit 2009 gestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. Demnach wurden 2015 rund 35.000 Tonnen an Wirkstoffen für Pflanzenschutzmittel verkauft, 2009 waren es noch 30.000 Tonnen. Die Gesamtmenge der verkauften Pflanzenschutzmittel belief sich 2015 auf gut 100.000 Tonnen.

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Keine Ernährungsumstellung auf eigene Faust – Lebensmittelunverträglichkeit sollte immer von Arzt festgestellt werden

Gluten, Fruktose, Histamin, Laktose – zunehmend mehr Menschen meinen, bestimmte Nahrungsmittel nicht zu vertragen. Von einer Ernährungsumstellung auf eigene Faust raten Mediziner aber ab. Der Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie am Städtischen Klinikum München-Bogenhausen, Professor Wolfgang Schepp, empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“, „nur bei einer nachgewiesenen Unverträglichkeit auf Diätprodukte umzusteigen“.

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Herzkranke Kinder und Jugendliche bei Hitze schützen

Jedes 100. Kind wird mit einem Herzfehler geboren. Hohe Temperaturen führen zu großen Belastungen für das Herz. Damit Kinder und Jugendliche – mit angeborenen Herzfehlern oder anderen chronischen Krankheiten, aber auch gesunde – die heißen Tage gut überstehen, gibt der Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK) Tipps:

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Tabu beim Sport: Piercings und transdermale Implantate

Piercings können schick sein – aber auch gefährlich, zum Beispiel beim Sport. Vor allem bei Handball, Fußball und anderen Ballsportarten mit viel Körperkontakt können Mitspielerinnen und Mitspieler an ungeschützten Piercings und Ohrringen hängenbleiben, sie komplett herausreißen oder sich selbst daran verletzen.

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Cannabisblüten im März rund 500-mal von Apotheken abgegeben

Seit dem 10. März dürfen Apotheken medizinisch notwendige Rezepturarzneimittel mit Cannabisblüten abgeben. Im März verordneten Ärzte auf 488 Rezeptformularen insgesamt 564 Cannabis-haltige Zubereitungen oder Cannabis-Blüten in Rezepturen. „Die Auswertung nach den ersten drei Wochen zeigt: Das Cannabis-Gesetz zeigt im Versorgungsalltag Wirkung“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts e.V. (DAPI) und Präsident der Bundesapothekerkammer.

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Frauen in ganz Europa wissen nicht um Risiko für Herzgesundheit

Nahezu die Hälfte der deutschen Frauen wissen nicht, dass Herzerkrankungen und Schlaganfall die häufigste Todesursache bei Frauen sind. Laut einer neuen, heute veröffentlichten Studie ist jede dritte Frau betroffen.

Obwohl 54 % der deutschen Frauen wissen, dass Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems das höchste Risiko darstellen, vertritt mehr als ein Drittel der befragten Frauen (38 %) den Irrglauben, dass das größte Risiko von Krebs ausgeht. Andere nennen Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Verkehrsunfälle als die wahrscheinlichste Ursache.

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Hoher Alkoholkonsum – Experte beklagt unzureichende Präventionspolitik in Deutschland

Nach wie vor trinken Bundesbürger im EU-Vergleich überdurchschnittlich viel Alkohol, und noch immer wird Experten zufolge zu wenig dagegen getan. „Die Präventionspolitik in Deutschland ist völlig unzureichend“, beklagt Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Wechselwirkungen bei Medikamente – das kann gefährlich werden

Gerade in letzter Zeit hört man wieder vermehrt von Prominenten, die von den Folgen der Neben- und Wechselwirkungen ihrer eingenommenen Medikamente erzählen. Wir wollten genauer wissen, was das mit den Wechselwirkungen auf sich hat, und Max Zimmermann hat für uns mit einer Fachfrau gesprochen:

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