Typ-2-Diabetes – Höheres Risiko für Kinder mit starkem Übergewicht

Während Typ-2-Diabetes früher noch der „Alterszucker“ war, betrifft die Stoffwechselerkrankung heute immer mehr junge Menschen. Kinder mit starkem Übergewicht haben im Vergleich zu normalgewichtigen Altersgenossen ein viermal höheres Risiko. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie vermuten, für die elektronische Krankenakten von knapp 370.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 15 Jahren ausgewertet wurden.

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Umfrage: 58 Prozent der Deutschen würden einem Unfallopfer aus Sorge vor Fehlern wohl nicht helfen

Ein Unfallopfer in die stabile Seitenlage legen, eine Blutung stoppen oder gar eine Wiederbelebung versuchen – ein Großteil der Bundesbürger traut sich Erste Hilfe bei einem Schwerverletzten nicht zu. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ gaben 58,1 Prozent der Frauen und Männer an, dass sie bei einem Unfall mit Schwerverletzten Angst hätten, etwas falsch zu machen und sich daher wahrscheinlich nicht aktiv an den Rettungsarbeiten beteiligen würden.

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Fußprobleme durch falsche Schuhe – So finden Sie das richtige Modell

Viele Menschen setzen beim Schuhkauf falsche Prioritäten und riskieren so Gesundheitsprobleme. „Der Schuh muss zum Fuß passen. Nicht umgekehrt“, mahnt der Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Johannes Flechtenmacher, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Neben Hautveränderungen und Druckstellen können sich falsche Schuhe auch negativ auf die Gelenke auswirken.“

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Erste Hilfe beim Grillunfall – So helfen Sie richtig

Das verlängerte Wochenende zu Himmelfahrt ist wie geschaffen für einen ausgedehnten Grillabend. Doch Vorsicht, jedes Jahr kommt es in Deutschland zu rund 4.000 Grillunfällen. Häufig sind schwere Verbrennungen die Folge. Sie können lebensbedrohlich sein. Das DRK erklärt, wie Sie bei einem Grillunfall richtig helfen.

Häufigste Ursache für einen Unfall am Grill ist der falsche Umgang mit Brandbeschleunigern. Sie werden in die beginnende Glut gegossen, um den Grill schneller anzuheizen. Dabei kann eine Stichflamme entstehen, die nicht nur die Person am Grill verletzt, sondern auch auf Umstehende übergreifen kann.

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Gicht-Attacken vorbeugen – Änderung des Lebensstils kann viel bewirken

Ein Gefühl wie Nadelstiche: Gicht stellt in Deutschland die häufigste Form der Gelenkentzündung dar. In schweren Fällen kann der Einsatz von harnsäuresenkenden Medikamenten notwendig sein, unabhängig davon sollten alle Gichtpatienten Ernährung und Lebensstil ändern.

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Ist Alzheimer wirklich ansteckend? – Fünf Vorurteile über die Alzheimer-Krankheit

Die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit ist ein wichtiges Anliegen der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Dabei wird immer wieder deutlich, wie viel Verunsicherung es im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit gibt. Deshalb stellen wir fünf Vorurteile richtig, die uns in unserer täglichen Arbeit begegnen.

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Maßvoll Sonne tanken – Zwischen Sonnenbrand und Vitamin-D-Mangel

UV-Strahlen können Krebs verursachen – doch wer die Sonne ganz meidet, schadet ebenfalls seiner Gesundheit. Professor Jörg Reichrath, Dermatologe am Uniklinikum des Saarlandes, warnt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ vor einer völligen Sonnen-Abstinenz: Denn dann drohe ein Mangel an Vitamin D. Zwar steckt das Vitamin auch in Lebensmitteln wie fettem Fisch, Pilzen und Eiern.

Den größten Teil stellt der Körper aber selbst her – mithilfe der Sonne. „Die Bedeutung von Vitamin D wurde lange unterschätzt“, so Reichrath. Einen Mangel sollte man in jedem Fall vermeiden. „Auch wenn man ihn nicht spürt“, so Professor Christian Kasperk, Stoffwechselexperte vom Uniklinikum Heidelberg.

Die meisten Experten raten eher zur natürlichen Sonne als zur täglichen Einnahme von Pillen. Allerdings sollte Sonne nur in Maßen genossen worden. Denn als Krebsauslöser der Gefahrenklasse 1 steht UV-Licht auf einer Stufe mit Rauchen und Asbest. Vor allem in den Stunden vor und nach ihrem Höchststand sollte man die Sonne meiden.

Lässt sich direkte Bestrahlung nicht vermeiden, unbedingt Sonnenschutz oder UV-dichte Kleidung verwenden.

Alkohol? Weniger ist besser!

Wer trinkt, schadet seiner Gesundheit nachhaltig: Der regelmäßige Konsum auch geringer Mengen steigert das persönliche Krebsrisiko. Dennoch trinkt über 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland Alkohol. Pro Kopf konsumiert sie in einem Jahr etwa eine Badewanne voll Bier, Wein und Schnaps. Um über den richtigen Umgang mit Alkohol aufzuklären, engagieren sich tausende Freiwillige vom 13. bis 21. Mai 2017 bei zahlreichen Aktionen im gesamten Bundesgebiet. Alle zwei Jahre findet unter Federführung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die Aktionswoche Alkohol statt. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Woche mit ihrem Präventionsratgeber für Männer „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“.

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Studie zeigt Irreführung der Verbraucher über glutenfreie Lebensmittel

Glutenfreie Lebensmittel können nicht als angemessener Ersatz für ihre glutenhaltigen Versionen betrachtet werden. Wissenschaftler fordern zu Rezepturänderungen von glutenfreien Lebensmitteln mit gesünderen Rohstoffen auf, um eine gesunde Ernährung für Kinder zu gewährleisten.

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Behandlungsfehler: Patienten nicht mit Beweisführung belasten

Der AOK-Bundesverband begrüßt die Forderung des Patientenbeauftragten Karl-Josef Laumann, die Beweislast für Patienten zum Nachweis von medizinischen Behandlungsfehlern zu erleichtern. „Wir müssen vor allem den Patienten helfen. Wer Opfer eines Behandlungsfehlers geworden ist, darf nicht auch noch mit der Beweisführung belastet werden“, sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Nicht die betroffenen Patienten sollten die Ursache des Behandlungsfehlers nachweisen müssen, sondern betroffene Ärzte ihre Unschuld.

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