Selbsttests gegen Coronaviren oft wenig aussagekräftig

Sich selbst auf eine Infektion mit Coronaviren zu testen, ist bislang nicht zuverlässig möglich. Selbsttests auf Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus könnten leicht zu Fehlinterpretationen führen. „Apotheker klären ihre Patienten über die Grenzen der Testsysteme auf. Wer den Verdacht hat, an Covid-19 erkrankt zu sein, sollte sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Ein Antikörper-Schnelltest kann einen laboranalytischen Test nicht ersetzen“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker.

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Wir sehnen uns nach Sonne – unsere Haut nach Schutz

Endlich Frühling! Ob auf dem Balkon, beim Spaziergang oder Joggen „mit Abstand“ – die Sehnsucht nach Sonne und frischer Luft war selten so groß wie in diesen Tagen. „Genießen Sie Ihre mit Bedacht gewählten Aufenthalte im Freien und tanken Sie Energie“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Achten Sie jedoch auch auf Ihre Haut. Sie ist nach den Wintermonaten noch nicht an die UV-Strahlung der Sonne gewöhnt und muss die Schutzmechanismen gegen die potenziell hautkrebserregenden Strahlen erst wieder aktivieren.“ Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) raten daher: Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die sonnenreiche Jahreszeit, schützen Sie sich vor intensiver UV-Strahlung und vermeiden Sie Sonnenbrände.

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Herzkranke in Corona-Pandemie vielfach gefährdet

Herzkranke sind in der derzeitigen Corona-Pandemie vielfach gefährdet. Sie gehören zur Risikogruppe für die Erkrankung selbst und sie sind bei einer Infektion von besonders schweren Krankheitsverläufen bedroht. Durch die rigide Anordnung der Politik an die Krankenhäuser, möglichst keine elektiven Eingriffe vorzunehmen, können nun wichtige Prozeduren (Operationen), die der Patient eigentlich braucht, nicht oder erst zu einem verspäteten Zeitpunkt vorgenommen werden. Hinzu kommen Meldungen mehrerer Krankenhäuser, u.a. der Berliner Charité, zu einem deutlichen Rückgang der zu versorgenden Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten. Dieser sei, so die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke, auf die Sorge der Patientinnen und Patienten zurückzuführen, sich mit dem Coronavirus anstecken zu können.[1] Der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) fordert von der Politik daher, kurzfristig Maßnahmen für eine bessere Versorgung von Herzkranken zu ergreifen:

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Probleme mit dem Schlaf können zu ernsthaften Erkrankungen führen

Nächtliche Schlafprobleme sind bei pflegebedürftigen Menschen und pflegenden Angehörigen keine Seltenheit. Diese können die Gesundheit und Lebensqualität stark belasten. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat praktische Tipps zur Prävention zusammengefasst.

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Schutzmaßnahmen für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst

Während viele Beschäftigte derzeit von Zuhause aus arbeiten, können Handwerkerinnen und Handwerker nicht einfach ins Homeoffice wechseln. Ein enger Kontakt zwischen ihnen und ihren Kundinnen und Kunden lässt sich bei ihren Arbeiten oftmals nicht vermeiden. Mehr denn je müssen Beschäftigte im Handwerk jetzt darauf achten, sich bei der Arbeit zu schützen. Neben den grundsätzlichen Schutzmaßnahmen, wie das Abstandhalten von anderen Personen (mindestens 1,5 Meter) und Einhaltung von Hygieneregeln (Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder Taschentuch, regelmäßige Händereinigung, nicht an Mund, Nase und Augen fassen) werden für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst während der Corona-Pandemie folgende weitergehende Maßnahmen und Vorgehensweisen empfohlen:

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So erholen sich Körper und Gehirn im Schlaf

Viele schieben das Zubettgehen abends hinaus, um andere vermeintlich wichtige Dinge zu tun, und schlafen dadurch zu wenig. Dabei hat die Schlafdauer erheblichen Einfluss auf die körperliche und geistige Gesundheit, berichtet das Magazin Reader’s Digest in seiner aktuellen Ausgabe. „Schlaf ist wie ein Schild, der den Körper schützt“, erläutert die Neurologin Dr. Isabelle Arnulf, Leiterin des Zentrums für Schlafmedizin am Hôpital de la Pitié-Salpêtrière in Paris. Wer regelmäßig zu wenig Schlaf bekommt, erhöht das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen.

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Pandemie: Was macht das mit der Psyche?

Die globale Bedrohung beeinflusst unerwartet das private Umfeld, eine diffuse Angst erhält einen konkreten Bezug. Betroffen sind alle. Negative Nachrichten bestimmen die Nachrichtenlage in so hoher Frequenz, dass die Menschen kaum noch abschalten können. Jetzt noch das Kontaktverbot. Das alles bedeutet Stress.

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Apotheker fordern: Arzneimittelversorgung auf Verschärfung der Krise vorbereiten

Die Apotheker fordern, das Arzneimittelversorgungssystem in den nächsten Tagen auf die Verschärfung der Corona-Krise vorzubereiten und größere Entscheidungsspielräume für die Versorgung der Patienten zu schaffen. „Wir brauchen mehr ‚Beinfreiheit‘ und gehen davon aus, dass das für diese Woche geplante Gesetzgebungspaket die Voraussetzungen dafür schafft“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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„Es gibt keinen Grund, Heimtiere aus Angst auszusetzen“

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) beantwortet häufig gestellte Fragen von Tierhaltern zum neuen Corona-Erreger Sars-CoV-2. In Zeiten der Corona-Pandemie sind einige Tierhalter unsicher, wie sie mit ihren Heimtieren umgehen sollen. Eine Panik vor Verbreitung des Virus durch Hunde oder Katzen ist unnötig und nicht hilfreich: „Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht bislang keinen Grund, Heimtiere aus Angst vor Ansteckung auszusetzen oder ins Tierheim abzugeben“, sagt Dr. Stefan Hetz, Biologe und Fachreferent Heimtiere beim ZZF.

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