Beipackzettel lesen und in der Apotheke erklären lassen

Patienten sollten den Beipackzettel eines Medikaments immer lesen – selbst dann, wenn die dort aufgeführten Nebenwirkungen sie verunsichern. „Im Beratungsgespräch sagen viele Patienten, dass sie den Beipackzettel erst gar nicht durchlesen, weil sie das Mittel dann nicht mehr einnehmen würden“, schildert Alice von Laguna, Apothekerin aus Grefrath, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Schnupfen: Nicht zu früh zum Nasenspray greifen

Abschwellende Nasensprays sollten Patienten bei einer Erkältung erst verwenden, wenn ihre Nasenschleimhaut zugeschwollen ist und sie nicht mehr durch die Nase atmen können. „Beim reinen Fließschnupfen in den ersten Tagen der Erkältung greift man besser nur auf Taschentücher zurück“, rät Apotheker Dr. Anton Zumstein aus Lindau am Bodensee im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Denn bei zu langer oder zu häufiger Anwendung von Nasentropfen trete ein Gewöhnungseffekt auf. „Die Schleimhaut verlangt dann immer wieder nach dem Spray, und der Patient will sich damit Luft verschaffen.“ Daher müsse man jeden unnötigen Einsatz der Nasensprays vermeiden. Länger als eine Woche sollten das Mittel nicht eingesetzt werden.

„Die erwünschte Wirkung der abschwellenden Nasensprays beruht darauf, dass sie die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut verengen und somit zum Abschwellen beitragen“, so Zumstein. Allerdings werde die Schleimhaut dadurch auch schlechter mit Nährstoffen versorgt. „Auf Dauer wird dadurch die Nasenschleimhaut so geschädigt, dass sie nicht mehr richtig arbeiten kann.“

Für Babys ist Honig gefährlich

Honig ist zwar gesund und heilsam, für Babys aber tabu. Denn bei der Verarbeitung von Honig können Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum in den Honig gelangen. „Für Kinder im ersten Lebensjahr ist dieser Erreger sehr gefährlich“, betont Diplom-Ökotropologin Renate Frank aus Roseburg in Schleswig-Holstein im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

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Hund, Katze, Maus – Haustiere machen gesund und glücklich

Schon kleine Kinder wollen unbedingt ein Haustier haben, und diese Liebe zu Hund, Katze oder Maus zieht sich oft durchs ganze Leben bis ins hohe Alter. Warum uns Tiere mit Fell, Flossen oder Federn nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen? Eine enge Mensch-Tier Beziehung tut uns gut, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und sie gefragt: Warum haben Tiere eine so positive Wirkung auf Menschen?

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World Obesity Day 2017: Umfrage bestätigt: Adipositas-Prävention scheitert schon beim ersten Schritt

Während in den USA kaum ein Patient seinen Arzt zu sehen bekommt, bevor er nicht gewogen wurde, findet ein standardisiertes, regelmäßiges Wiegen in deutschen Praxen kaum statt. Dabei besteht Handlungsbedarf: Eine repräsentative Umfrage* im Auftrag von seca, dem führendem Hersteller medizinischer Messsysteme und Waagen, anlässlich des World Obesity Days am 11. Oktober, hat ergeben, dass 53% der Deutschen übergewichtig sind, der durchschnittliche Body Mass Index (BMI) liegt bei 27. Und das Gewicht steigt: 42% der Deutschen haben in den letzten fünf Jahren zugenommen, 12% sogar mehr als 15 Kilo. Dennoch bleibt das Übergewicht beim Arzt oft ein unausgesprochenes Tabuthema.

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Glücksspiel – Neues Gesetz setzt Spielhallen unter Druck

Das seit Juli verschärfte Spielhallengesetz setzt die Glücksspiel-Branche in Sachsen-Anhalt unter Druck. Das berichtete die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Viele Spielhallen mussten bereits schließen, weitere rutschen in die Illegalität ab. Allein von Januar bis Juli machten neun Prozent der Spielhallen dicht, die Gesamtzahl fiel von 355 auf 322.

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Bewusstes Atmen fördert innere Ruhe und Entspannung

Mentales Training hilft dabei, innerlich ruhiger und gelassener zu werden – und kann auch die Gesundheit verbessern. Der einfachste Weg zur Meditation führt über gleichmäßige Atmung. Auch für Einsteiger ist es relativ leicht, sich darauf zu konzentrieren, wie Matthias Bolz vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erläutert. „Den Atem kann man immer spüren.“

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Welt-Thrombose-Tag am 13. Oktober: Gefährliche Blutgerinnsel – die stille Gefahr erkennen

Sie verläuft nahezu unbemerkt, ist aber lebensbedrohlich. Die Rede ist von einer Thrombose, einer Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel bildet, das Gefäße in Venen oder Arterien verstopfen kann. „Besonders gefährlich wird es dann, wenn sich ein Teil eines solchen Blutgerinnsels löst und über das Herz mit dem Blutstrom ins Gehirn oder die Lunge gelangt“, weiß Prof. Stavros Konstantinides von der Universitätsmedizin Mainz.

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Schlafstudie enthüllt: Zu heiß unter deutschen Decken

Das Marktforschungsinstitut OnePoll befragte 2.000 Deutsche zum Thema Schlaf. Im Auftrag von eve Sleep wurden u.a. Schlafgewohnheiten und -qualität, Auswirkungen von Schlafdefizit sowie beliebte Einschlafhilfen ermittelt. Hier die Ergebnisse:

Schlafqualität:

Guter Schlaf ist wichtig. Aber viele Menschen in Deutschland kommen nicht in den Genuss eines erholsamen Schlafes, denn nur jeder Zehnte kann sich erinnern, wann er das letzte Mal gut geschlafen hat. Als häufige Ursache für schlechten Schlaf wurde genannt, es sei zu heiß (42 %). Zum Vergleich: Nur knapp 25 Prozent gaben an, wegen dem Schnarchen des Partners schlecht zu schlafen. Das Ergebnis erstaunt insofern, als Schlaftemperatur und -klima im Gegensatz zum Schnarchen des Partners leicht zu regulieren sind. Obwohl es den meisten zu heiß unter der Decke ist, bevorzugen die Deutschen Pyjamas und nur einer von Zehn schläft nackt.

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Gesunde Zähne, gesunder Mensch!

Vor dem Schlafen, nach dem Essen – Zähne putzen nicht vergessen. Dieser alte Spruch gilt nach wie vor. Denn inzwischen weiß man: Zähne putzen hält nicht nur die Zähne gesund, es beugt auch Krankheiten vor. Petra Terdenge berichtet: Entzündungen im Mund können den ganzen Körper belasten. Auslöser ist oft eine so genannte Parodontitis. Früher sagte man dazu „Parodontose“, viele Ältere kennen das Wort noch aus der Zahnpasta-Werbung. Gemeint ist in beiden Fällen dasselbe, sagt Christian Andrae von der „Apotheken Umschau“:

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