MB-Monitor 2019: Überlastung führt zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Überstunden, fehlendes Personal und zunehmender Zeitdruck zehren an der Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte in den Kliniken. Durch immer mehr Verwaltungstätigkeiten wird ihnen die Arbeit zusätzlich verleidet. Jeder fünfte Klinikarzt (21 %) denkt inzwischen über einen Berufswechsel nach. Das geht aus der Mitgliederbefragung MB-Monitor 2019 des Marburger Bundes hervor. An der vom Institut für Qualitätsmessung und Evaluation (IQME) durchgeführten Online-Befragung beteiligten sich im September/Oktober 2019 bundesweit rund 6.500 angestellte Ärztinnen und Ärzte.

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Bei Neurodermitis auf dicke Pullis verzichten

Heizungsluft, Kälte und dickere Kleidung strapazieren die Haut. Viele Menschen mit Neurodermitis leiden deshalb gerade im Winter stärker an trockener und juckender Haut, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erklärt. Doch wer dem Reiz nachgibt und kratzt, schwächt die Hautbarriere noch mehr, Entzündungen verschlimmern sich – ein Teufelskreis beginnt. Ana-Maria Tica, Apothekerin in Hattingen, rät Menschen mit Neurodermitis, aktuell trotz Kälte nicht zu dicke Pullover anzuziehen, um eine Überwärmung zu vermeiden. Raue und kratzige Wolle direkt auf der Haut sind ebenfalls tabu. „Vorteilhaft ist weite Kleidung mit glatten Fasern wie Baumwolle, Seide oder Leinen.“ Bei Neurodermitis auf dicke Pullis verzichten weiterlesen

Deutschlands Schüler unter Druck: Hilferuf an die Eltern

Jugendliche fühlen sich im Schulalltag vor allem wegen des hohen Anspruchs an sich selbst gestresst. Hierdurch verspüren sie deutlich mehr Druck als wegen der Angst vor schlechten Noten oder wegen zu vieler Hausaufgaben. Auch die Erwartungen der Eltern und Lehrer lösen weniger Stress aus als die eigenen Ansprüche. Die bevorstehende Zeugnisvergabe trägt ebenfalls dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler unter Druck gesetzt fühlen. Das hat eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Nachhilfeinstituts Studienkreis ergeben. Mehr noch als bei Lehrern und Freunden suchen Jugendliche Unterstützung bei ihren Eltern, wenn der Stress zunimmt.

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Videosprechstunde kann Zeit sparen – stößt aber an Grenzen

Videosprechstunden können Patienten in manchen Fällen den Weg in die Arztpraxis ersparen. „Ärzte können zum Beispiel den Heilungsverlauf von Wunden begutachten, mit Diabetikern die Blutzuckerwerte besprechen oder Erkältungen behandeln“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, Erik Bodendieck aus Wurzen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Es ist von Vorteil, wenn der Arzt den Kranken bereits kennt. Mediziner dürften Patienten in den meisten Bundesländern mittlerweile aber auch ohne vorherigen persönlichen Kontakt per Videosprechstunde behandeln, sagt Bodendieck.

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Bei chronischen Krankheiten optimale Schlafposition ermitteln

Welche Schlafposition für chronisch Kranke optimal ist, hängt vom jeweiligen Leiden ab. Wer auf der rechten Seite schläft, entlastet beispielsweise das Herz, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt. Refluxbetroffene, Schnarcher oder Menschen mit Atemwegserkrankungen tun sich wiederum oft mit etwas erhöhtem Oberkörper leichter.

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Leichter Abnehmen: Flüssiges gegen überflüssige Pfunde

Bei Diäten dreht sich meist alles ums Essen. Doch das Trinken spielt beim Abnehmen ebenfalls eine große Rolle. Zudem fallen Veränderungen hier viel leichter. Entscheidend ist, das Richtige in der richtigen Menge zu trinken. Wie Wässer beim Abnehmen helfen und welches Wasser zu empfehlen ist, verraten wir hier. Leichter Abnehmen: Flüssiges gegen überflüssige Pfunde weiterlesen

Erkältungen vorbeugen: 5 Tipps, die helfen können!

Der Hals kratzt, die Nase läuft, der Kopf schmerzt – die ersten Symptome einer Erkältung. Immer wieder im Winter: Fallen die Temperaturen, steigt das Risiko zu erkranken. Die „Übeltäter“ sind Viren und Bakterien, doch auch die trockene Heizungsluft trägt ihren Teil dazu bei. Um Husten und Schnupfen vorzubeugen, kann man einiges tun, zum Beispiel ausreichend trinken.

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Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen

Bei Beschwerden in Mund und Hals sind Lutschtabletten beliebt. Diese sollten im Mund immer hin und her bewegt werden, bis sie vollständig aufgelöst sind, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Das gilt besonders für Präparate mit Wirkstoffen, die die Schleimhaut reizen. Dazu zählen zum Beispiel manche entzündungshemmenden Inhaltsstoffe sowie Nikotin zur Raucherentwöhnung. Nach der Anwendung empfiehlt es sich, mindestens fünf bis zehn Minuten weder zu essen, noch zu trinken. Auf keinen Fall sollte man Lutschtabletten zerbeißen oder im Ganzen schlucken. „Die Magensäure könnte den Wirkstoff zerstören“, erklärt Apothekerin Dragana Catibusic aus Buchen. Lutschtabletten vollständig im Mund auflösen weiterlesen

Stillen: Falsche Erwartungen geraderücken

In den sozialen Medien wimmelt es von Fotos mit glücklichen stillenden Müttern, die eine harmonische Einheit mit ihrem Baby bilden. Die Realität ist für viele Frauen eine andere – insbesondere in den ersten Tagen. „Stillen ist wunderbar und innig, aber nicht nur und häufig nicht am Anfang“, sagt Vivian Weigert, Stillberaterin und Buchautorin, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Klappt es nicht so reibungslos wie gehofft und bekommt die Mutter keine Unterstützung zum Stillen, baut sich schnell Druck auf. Laut Weigert wäre es für werdende Mütter daher wichtig, vor der Geburt ein realistischeres Bild vom Stillen zu bekommen: Sie sollten wissen, dass es am Anfang wehtun kann, dass Probleme auftauchen können und dass es normal ist, Hilfe zu brauchen, denn Mutter und Baby müssen das Stillen erst lernen. Stillen: Falsche Erwartungen geraderücken weiterlesen

Nur jedes fünfte Rabattarzneimittel ist von der Zuzahlung befreit

Trotz milliardenschwerer Rekordeinsparungen mit Rabattverträgen befreien Krankenkassen ihre Versicherten nur bei einem von fünf Rabattarzneimitteln von der Zuzahlung. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) zum Jahresbeginn. Demnach sind seit 1. Januar 2020 nur 4.989 von 23.564 Rabattarzneimitteln (21,2 Prozent) von der gesetzlichen Zuzahlung komplett oder hälftig befreit. Jede einzelne gesetzliche Krankenkasse hat das Recht, auf die gesetzliche Zuzahlung zwischen fünf und zehn Euro zur Hälfte oder in Gänze zu verzichten, wenn sie einen entsprechenden Rabattvertrag mit einem pharmazeutischen Hersteller abgeschlossen hat. Die Apotheke ist grundsätzlich verpflichtet, das ärztlich verordnete Arzneimittel gegen das Rabattarzneimittel der Kasse des Versicherten auszutauschen. Im Jahr 2018 hatten die gesetzlichen Krankenkassen bereits 4,5 Mrd. Euro durch Rabattverträge mit pharmazeutischen Herstellern eingespart – im abgelaufenen Jahr 2019 dürfte es noch viel mehr Geld gewesen sein.

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