STADA Gesundheitsreport 2016: Deutschland im Dauerstress – und jetzt kommt auch noch Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Besinnlichkeit, der Liebe und der Geschenke. Für viele bedeutet die schönste Zeit des Jahres aber vor allem eines: Stress. Der STADA Gesundheitsreport 2016 zeigt, dass viele Deutsche ohnehin unter Dauerstress in der Freizeit leiden, der mitunter sogar zu Schlafproblemen führt. Außerdem zeigt die Studie, was sich die Deutschen wünschen würden – wenn sie die freie Wahl hätten.

(mehr …)

Süßkartoffeln, Brokkoli und grüner Tee können das Immunsystem unterstützen

In der kalten Jahreszeit hilft gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse, das Immunsystem fit zu machen. Aber welches Gemüse lohnt sich besonders? „Studien haben gezeigt, dass vor allem Süßkartoffeln durch zellschützende Substanzen das Immunsystem stimulieren“, erläutert der Münchner Allgemeinmediziner Prof. Jörg Schelling im Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

„Blumenkohl und Brokkoli enthalten viel Glutathion, das die Abwehrkräfte steigert.“ Wichtig ist auch, viel zu trinken – bis zu zwei Liter zucker- und koffeinfreie Flüssigkeit am Tag. „Gerade grüner Tee eignet sich nach einer Untersuchung der Cardiff University durch seine antioxidative und immunstärkende Wirkung“, sagt Schelling. Hühnerbrühe wiederum enthalte größere Mengen Cystein, eines entzündungshemmenden und abschwellenden Eiweißstoffes, der die Abwehr unterstütze.

Glühwein hat dagegen einen gegenteiligen Effekt: „Alkohol wirkt grundsätzlich immunsuppressiv. Wer einem Infekt aus dem Weg gehen möchte, sollte daher lieber verzichten“, so Schelling.

Was die Haut bei kühlen Temperaturen braucht

Bei Temperaturen von weniger als acht Grad stellen die Talgdrüsen größtenteils ihre Arbeit ein – der Schutzfilm der Haut wird porös. Durch trockene Winterluft und Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen verliert die Haut zudem an Feuchtigkeit. Marie-Luise Wipperfürth, pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Apotheke in Aachen, rät im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“daher zu Seren und Ampullen.

Diese Beauty-Konzentrate – etwa mit Hyaluronsäure, Meeresmineralien, Avocado- oder Sojaöl – füllen die hauteigenen Wasserspeicher auf. „Verteilen Sie morgens und abends ein paar Tropfen auf Gesicht, Hals und Dekolleté. Darüber eine Gesichtscreme für trockene Haut geben, eine reichhaltige Wintercreme oder eine Cold-Cream.“

Rückfettend und nährend wirken Zutaten wie Mandelöl, Sheabutter, Linolsäure, Ceramide und Omega-Fettsäuren. Da die Haut im Winter Feuchtigkeit verliert, empfiehlt es sich, viel zu trinken. „Am besten warmes Wasser“, rät Wipperfürth. Vermeiden sollte man zu häufiges Duschen und zu intensive Gesichtspflege – denn dabei werden schützende Fette aus der äußeren Hautschicht gelöst, und die Haut verliert ihre Barrierefunktion.

Schuhe raus für den Nikolaus – Umfrage: Am 6. Dezember gibt es traditionell kleine Geschenke

Am Nikolaustag gehen die wenigsten Kinder in Deutschland leer aus. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ steckt die große Mehrheit der Eltern mit jüngeren Kindern (Kinder im HH bis 15 Jahre: 95,4 %) dem Nachwuchs rund um den 6. Dezember im Namen des Nikolaus immer eine Kleinigkeit in ihren Schuh oder Strumpf. Bei fast jedem Dritten von ihnen (Kinder im HH bis 15 Jahre: 30,7 %) kommt oder kam der Nikolaus sogar „persönlich“ vorbei, um die Kinder zu beschenken.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.940 Frauen und Männern ab 14 Jahren, darunter 441 Personen mit eigenen Kindern bis 15 Jahre im Haushalt.

Beim Einkauf nicht täuschen lassen: Nicht alles, was nach Vollkorn aussieht, ist auch Vollkorn

Wer Vollkornprodukte kaufen möchte, sollte sich nicht von der Farbe einiger Waren täuschen lassen. „Nicht jedes dunkle, schwarze oder körnige Brot ist ein Vollkornbrot“, erläutert Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.“Nur wo Vollkorn draufsteht, ist Vollkorn drin. Dieser Begriff ist gesetzlich geschützt.“

Gerstenmalz, Malz- oder Rübensirup färben Weißbrot dunkel. Und Aufdrucke wie „“Mehrkorn“, „Kleie“ oder „“100 % Weizen“ täuschen Vollkorn vor. Bei abgepackten Produkten empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Echtes Vollkornbrot muss mindestens zu 90 Prozent aus Vollkorn bestehen.

Die Körner müssen dabei nicht vollständig enthalten, sondern können auch zu feinem Mehl vermahlen sein. Kauft man das Brot bei einem Biobäcker, dort einfach nachfragen.

Beim Fleischschneiden verletzt: Schwerwiegende Infektionen drohen

Schneidet man sich beim Zubereiten von Fleisch mit dem Messer in den Finger, ist besondere Vorsicht geboten. Fleisch sieht zwar sauber aus, ist aber oft mit Bakterien behaftet, die uns schwer schaden können“, warnt Dr. Andreas Lenich, Chefarzt der Unfallchirurgie am Helios-Klinikum München, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

(mehr …)

Übergewicht in der Kindheit: Gesundes Frühstück und genug Schlaf beugen vor

Der Alltag in der Familie kann stressig sein, wenn am Morgen alle rechtzeitig aus dem Haus müssen. Eine tägliche Routine schont nicht nur die Nerven, sondern erhält auch die Gesundheit. Wenn Kinder nicht genug schlafen und morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, leiden sie häufiger an Übergewicht. Das hat eine britische Studie gezeigt, an der knapp 17.000 Familien mit ihren Kindern teilnahmen.

(mehr …)

Deutlicher Anstieg bei Ess-Störungen

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Ess-Störungen. So ist die Zahl der Betroffenen bundesweit von etwa 390.000 auf rund 440.000 zwischen den Jahren 2011 und 2015 (plus ca.13 Prozent) angestiegen. Dies geht aus aktuellen Hochrechnungen der BARMER GEK zu Ess-Störungen hervor, zu denen unter anderem Magersucht und Bulimie gehören. „Dass immer mehr Menschen unter Ess-Störungen leiden, beobachten wir mit großer Sorge. Oftmals nehmen die Betroffenen ihr Essverhalten nicht als krankhaft wahr. Hier ist die Rückmeldung von Eltern und Freunden gefragt“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der BARMER GEK.

(mehr …)

Fitte Pause: Viel Bewegung für mehr Produktivität

Jeder kennt das: Noch schnell die Mails checken und die Präsentation vorbereiten, die Stunden vergehen wie im Flug, der Nacken schmerzt, die Augen brennen. Dabei haben zahlreiche Studien nachgewiesen, dass die Arbeitsleistung mit regelmäßigen Pausen signifikant steigt. „Wer im Büro arbeitet, sollte sich alle zwei Stunden strecken, kurze Bewegungspausen einlegen und die Augen entspannen“, erläutert Dr. Wiete Schramm, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. „Übungen, die ein bis zwei Minuten dauern, sind schon ausreichend.“ In der Produktion dagegen sei es sinnvoll, jede Stunde zwischendurch eine andere Bewegung zu machen. Für die Augen ist es wichtig, in den Pausen weg vom Bildschirm in die Ferne zu sehen und die Muskeln zu beanspruchen. Mit den Augen zu rollen ist ein guter Anfang. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bietet TÜV Rheinland hierzu verschiedene Workshops an, die Mitarbeitern im Arbeitsalltag helfen.

(mehr …)

Diagnose Alkoholmissbrauch: 2 % weniger Kinder und Jugendliche im Jahr 2015 stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden 21 907 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär in einem Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Krankenhausdiagnosestatistik weiter mitteilt, waren das 2,2 % weniger als 2014. Bezogen auf 100 000 Einwohner dieser Altersklasse sank ihre Anzahl von 286 auf 277 (- 2,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Dabei ging der entsprechende Wert bei Mädchen und jungen Frauen um 2,1 % zurück (auf 240 Fälle je 100 000 Einwohner), bei Jungen und jungen Männern verringerte er sich um 3,6 % (auf 313 Fälle je 100 000 Einwohner). 69 % der Kinder und Jugendlichen, die wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt werden mussten, waren noch keine 18 Jahre alt.

(mehr …)