Schwere Handverletzungen durch Silvesterböller

Während die einen sich Silvester in den Armen liegen und ein frohes neues Jahr wünschen, verbringen andere die Nacht in der Notaufnahme. Grund sind Verletzungen der Hände durch meist illegale Böller; sie können sich durch lediglich einen Funken selbst entzünden oder durch nicht vorschriftsmäßigen Umgang explodieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sie in der Hosentasche aufbewahrt werden, sich dort aneinander oder an Streichhölzern reiben, die ebenfalls in der Tasche aufbewahrt werden. Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin. Die verheerenden Folgen solcher Unfälle mit Böllern reichen von durchtrennten Nerven, Gefäßen und Knochen bis zu einer komplett abgerissenen Hand. Selbst nach aufwändigen Operationen gelingt es kaum, den ursprünglichen Zustand der Finger oder der ganzen Hand wiederherzustellen; Gefühl und Funktion bleiben eingeschränkt.

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Verbrennungen nicht zu stark kühlen

Für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Brandverletzungen ist deren Größe entscheidend. „Kleinere Verbrennungen in den ersten fünf Minuten nach der Verletzung unter lauwarmem Leitungswasser kühlen“, empfiehlt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ Dr. Julian Vogelpohl vom Schwerbrandverletztenzentrum der BG Klinik Ludwigshafen. Von Eis oder sehr kaltem Wasser rät er ab: Die Blutgefäße ziehen sich dabei zu stark zusammen, das schadet eher.

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Weihnachten leeren sich die Krankenhäuser

Rund um die Weihnachtsfeiertage verzeichnen die Krankenhäuser einen Tiefstand bei der Bettenbelegung. Das geht aus Daten der Barmer Ersatzkasse des Jahres 2016 hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Online-Ausgabe) vorliegen. Demnach wurden am 23. Dezember des Vorjahres 11.399 Versicherte der Kasse entlassen und nur 2993 neu aufgenommen.

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Erkältet? Das hilft, wenn die Stirnhöhlen zu sind

Hatten Sie schon den ersten Schnupfen des Winters? Erst ist die Nase verstopft und wenn man Pech hat hinterher auch noch die Stirnhöhlen. Was dann hilft, weiß Petra Terdenge: Verstopfte Stirnhöhlen sind unangenehm: Der Schädel dröhnt und bei bestimmten Bewegungen tut alles weh! Wenn man einige Tipps beachtet, geht es Ihnen bald wieder besser, sagt Barbara Kandler-Schmitt von der „Apotheken Umschau“:

„Am wichtigsten ist es dann, die Stirnhöhlen zu belüften, damit das Sekret abfließen kann und sich keine Krankheitserreger festsetzen. Am besten gelingt das mit abschwellenden Nasentropfen aus der Apotheke. Sie erleichtern die Atmung und verhindern einen Sekret-Stau in den Stirnhöhlen. Wegen der Gewöhnungs-Gefahr dürfen sie aber nicht länger als eine Woche verwendet werden.“

Wer Schnupfen hat, putzt sich die Nase. Aber bitte nicht zu stark schnäuzen! „Dabei wird nämlich Druck in der Nase aufgebaut und das Sekret landet nicht nur im Taschentuch, sondern wird zum Teil auch nach oben in Richtung Stirnhöhlen gedrückt. Hals-Nasen-Ohren-Ärzte raten deshalb, nur leicht zu schnäuzen oder das Sekret sogar hochzuziehen, so dass es über den Rachen in den Magen laufen kann. Das gilt zwar immer noch als unfein, ist aber gesünder, weil die Magensäure die Keime dann unschädlich macht.“

Wasser, Kräutertee und Saftschorle – bei Erkältungen braucht der Körper viel Flüssigkeit. Auch Inhalationen haben sich bewährt: „Um die Schleimhäute zu befeuchten, kann man auch Wasserdampf inhalieren. Als Zusätze eignen sich Salzlösungen oder antimikrobielle ätherische Öle, zum Beispiel aus Eukalyptus und Thymian.“

Gewürze für die Weihnachtszeit: Gut für die Verdauung

Muskatnuss, Kardamom oder Koriandersamen – gerade bei üppigem Weihnachtsessen geben bestimmte Gewürze den Speisen nicht nur eine feine Note, sondern sind auch gut für die Verdauung. Das Aroma von Sternanis beispielsweise würzt Glühwein, Pudding und Lebkuchen, aber auch Süß-sauer-Gerichte und Peking-Ente. Zugleich machen die Früchte des in China beheimateten Baums fette Speisen bekömmlicher, wie das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schreibt.

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Kein Eis auf verbrannte Haut

Ob am Adventskranz oder beim gemeinsamen Plätzchenbacken: In der Vorweihnachtszeit ist für Kinder die Gefahr von Verbrennungen besonders groß. Eltern sollten für die Kühlung der verletzten Haut auf keinen Fall Eis verwenden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

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Bluthochdruck: Finger weg von Fertiggerichten

Menschen mit hohem Blutdruck sollten Experten zufolge möglichst auf Fertiggerichte verzichten. Denn diese enthalten oft viel Salz. Dies könne den Blutdruck in die Höhe treiben, sagt der Gefäßspezialist und Chefarzt an den Sana Kliniken Lübeck, Professor Joachim Weil, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Weil rät, lieber selbst zu kochen. Höchstens sechs Gramm Salz täglich empfehlen Experten. In einer Fertigpizza stecken aber meist schon fünf Gramm oder mehr.

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Dürfen sich Stillende ein Gläschen Sekt gönnen?

Weihnachten, Silvester, ein runder Geburtstag – bei festlichen Anlässen ist auch für viele Stillende die Versuchung groß, mit einem Gläschen Sekt anzustoßen. Die Nationale Stillkommission rät, auf den Konsum von Alkoholischem besser zu verzichten. „Über das Blut kommt der Alkohol in die Muttermilch, die Konzentration entspricht in etwa dem Blutalkoholgehalt“, betont im Apothekenmagazin „Baby und Familie“ Prof. Achim Wöckel, der die Empfehlungen erarbeitet hat und Direktor der Universitätsfrauenklinik in Würzburg ist.

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Medikamente: Zuzahlungsbefreiung für 2018 schon ab jetzt bei Krankenkasse beantragen

Mehr als sechs Millionen chronisch kranke Patienten sind bislang von gesetzlichen Zuzahlungen befreit – schon jetzt können Versicherte einen neuen Befreiungsantrag für das Jahr 2018 bei ihrer Krankenkasse stellen. Das empfiehlt der Deutsche Apothekerverband (DAV) allen gesetzlich Versicherten, die ein planbares Einkommen (z.B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z.B. auf ärztlich verordnete Medikamente) erwarten. Alle Befreiungen gelten jeweils für ein Kalenderjahr und müssen deshalb immer wieder neu beantragt werden. In Deutschland sind somit fast zehn Prozent der 70 Millionen gesetzlichen Versicherten von der Zuzahlung befreit.

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Anti-Stress-Wirkstoff reduziert Fettleibigkeit und Diabetes

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie konnte erstmals die Begünstigung von Diabetes durch ein Stressprotein im Muskelgewebe nachweisen. Dies könnte einen vollkommen neuen Ansatz zur Behandlung ermöglichen.

Vom Protein FKBP51 wissen Forscher schon länger, dass es in Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen und Angststörungen steht. Es ist an der Regulierung des Stresssystems beteiligt – ist das gestört, können psychische Erkrankungen entstehen. Nun haben Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) eine neue überraschende Rolle dieses Proteins entdeckt: Es fungiert als molekulares Bindeglied zwischen dem Stress-Regulationssystem und Stoffwechsel-Vorgängen im Körper. Ihre Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Journal „Nature communications“ veröffentlicht.

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