Zahnunfälle bei kleinen Kindern: Schnell zum Zahnarzt

Fallen Kleinkinder aufs Gesicht, kommt es nicht selten zum Zahnunfall. Nach einem solchen Sturz sollten Eltern zunächst die Blutung stillen, die Schwellung kühlen und dann in Ruhe prüfen, ob ein Zahn betroffen ist, rät Dr. Karoline Waubke, Zahnärztin aus München, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Eine Verletzung sollte sich unbedingt ein (Kinder-)Zahnarzt anschauen – und zwar möglichst schnell. Hat sich beispielsweise ein Zahn verschoben, lässt er sich kurz nach dem Unfall noch gut auf seinen angestammten Platz zurückschieben. „Ist zu viel Zeit vergangen, bleibt der Zahn schief und muss gezogen werden, weil das Kind sonst nicht richtig beißen kann“, erklärt Waubke. Gelockerte Zähne verankern sich meist alleine wieder im Zahnfleisch. Ist ein kleines Stück abgebrochen, reicht es, die Stelle zu glätten. Verfärbt sich ein Zahn dunkel, ist es eigentlich harmlos, jedoch muss die Stelle beobachtet werden.

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Umfrage: Bevölkerung spricht sich gegen Organspende ohne eindeutige Zustimmung aus

Gut 70 Prozent aller Deutschen sind grundsätzlich bereit, ihre Organe nach dem Tod zu spenden. Allerdings will eine Mehrheit von 56 Prozent der Organspende zu Lebzeiten ausdrücklich selbst zugestimmt haben. Eine Widerspruchsregelung, nach der jeder als Spender gilt, der eine Organspende nicht ablehnt, bekommt keine Mehrheit. Diesen Automatismus trägt nur gut jeder Dritte mit. Insgesamt zeigen sich in der Bevölkerung gravierende Wissensdefizite zum Thema Organspende. Das belegt eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 1.068 Bundesbürgern ab 18 Jahren.

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Taucher-Trick hilft beim Druckausgleich im Flugzeug

Vielflieger nehmen oft Gummibärchen mit ins Flugzeug, um durch ausgiebiges Kauen beim Start oder bei der Landung Druckveränderungen in der Passagierkabine auszugleichen. Zahnfreundlicher sind zuckerfreie Kaugummis. „Wenn der Druckausgleich durch Gähnen, Schlucken oder Kauen nicht funktioniert, sollten Sie versuchen, ihn anderweitig herbeizuführen“, rät der Präsident des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Dr. Dirk Heinrich, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

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Experten raten auch Jungen zur HPV-Impfung

Die HPV-Impfung ist zwar vor allem als Schutz vor Tumoren am Gebärmutterhals bekannt – Experten zufolge ist sie aber nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen sinnvoll. Denn humane Papillomviren (HPV) können auch bei Männern Krebs verursachen. „Für eine Infektion genügt schon Schleimhautkontakt“, erklärt Professor Christian Wülfing,

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Umfrage: 42 Prozent der Deutschen setzen auf ein Lieblingsschmerzmittel

Vier von zehn Menschen in Deutschland setzen bei unterschiedlichen Schmerzen immer auf das gleiche Medikament. In einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung für das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ gaben 42,0 Prozent der Frauen und Männer an, dass sie bei Schmerzen aller Art immer ihr Lieblingsschmerzmittel einnehmen. Experten sehen das kritisch, denn nicht jedes Schmerzmittel eignet sich für jeden Patienten gleichermaßen. Eine Rolle bei der Auswahl sollten Vorerkrankungen sowie auch die Art der Beschwerden spielen, die man bekämpfen will. „Ein Universalmittel gegen alle Arten von Schmerzen gibt es nicht“, sagt der Generalsekretär der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Dr. Charly Gaul.

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Sitzen macht krank: Die 5 besten Tipps gegen Rückenschmerz im Büro!

„Aua!“ Mit schmerzverzerrtem Gesicht stützt Frau Müller mit ihrer Hand den unteren Rücken. Schon seit mehreren Tagen plagt sie der stechende Schmerz am unteren Ende ihrer Wirbelsäule. Die Kollegen im Büro sind besorgt. Nach Feierabend stattet sie ihrem Orthopäden einen Besuch ab. Der erkennt das Problem sofort: Langes, monotones Sitzen und wenig Bewegung sind Schuld an ihren Schmerzen. Sein Vorschlag: Aktiver werden. Neben regelmäßiger Bewegung können auch sogenannte Aktiv-Büromöbel dabei helfen, den Büroalltag dynamischer zu gestalten. Sie unterstützen den Rücken zuverlässig und beugen Schmerzen vor. Besonders rückengerechte Produkte zeichnet die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ aus.

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Privater Pillenhandel im Netz ist gefährlich für Verkäufer und Kunden

Bieten Privatpersonen überschüssige oder nicht benötigte rezept- oder apothekenpflichtige Arzneimittel über Online-Kleinanzeigen zum Kauf an, machen sie sich strafbar. „Nur zugelassene Versandapotheken dürfen Arzneimittel im Internet vertreiben“, sagt der auf Arzneimittelrecht spezialisierte Münchner Anwalt Thomas Bruggmann im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Alle anderen verstoßen gegen das Arzneimittelgesetz und riskieren Geld- oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren.“ Trotzdem nimmt der private Handel mit Medikamenten im Netz seit Jahren zu.

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Nahrungsergänzungsmittel: Zu hohe Dosis kann schaden

Der Markt mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten boomt – Experten warnen aber davor, sie leichtfertig einzunehmen. Denn was bei einem Mangel nützt, kann in zu hoher Dosis der Gesundheit schaden. Ein gesunder Mensch, der sich ausgewogen ernähre, habe keinen Vorteil, wenn er Nahrungsergänzungsmittel schlucke, betont Professor Peter Stehle, Ernährungswissenschaftler von der Universität Bonn, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Zumal sie gesunde Speisen nicht ersetzen können. Diese enthalten eine Vielzahl anderer wichtiger Stoffe, die sich nicht in eine Pille pressen lassen. Behauptungen, wie unsere Nahrungsmittel seien inhaltsärmer als früher, hält Stehle für reine Marketingstrategien. „Unsere Lebensmittel sind qualitativ so gut, so sicher und so wertvoll wie vielleicht noch nie.“

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Heuschnupfen und Kontaktlinsen – geht das?

Die gute Nachricht vorweg: Kontaktlinsenträger müssen in der Zeit des Pollenflugs nicht unbedingt auf die unsichtbaren Sehhelfer verzichten. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) gibt Tipps, wie man den Augen die Heuschnupfenzeit erleichtert.

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Studie zeigt: Patienten in der Notaufnahme haben Bedürfnis nach spiritueller Fürsorge

Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes der Hochschule Fresenius, der Hochschule für Philosophie und dem Klinikum Bogenhausen in München sind Studierende der Hochschule Fresenius und Studierende der Hochschule für Philosophie unter der Betreuung von Prof. Dr. Kristin Härtl, Prof. Dr. Andreas Beivers (Hochschule Fresenius), Prof. Dr. med. Eckhard Frick (Hochschule für Philosophie, Forschungsstelle Spiritual Care, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der TU München und Prof. Dr. med. Christoph Dodt (Notfallzentrum Klinikum Bogenhausen) der Frage nachgegangen, ob Patienten und Angehörige in der Notaufnahme spirituelle Bedürfnisse haben. Insgesamt haben sie 382 Patienten und 99 Angehörige befragt.

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