Pflanzenöle: Auf die Fettsäuren kommt es an

Die alte Forderung nach einer möglichst fettarmen Ernährung ist heute kaum noch zu halten. „Entscheidend ist die Fettqualität“, erläutert Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Verantwortlich für die guten oder schlechten Eigenschaften sind die Fettsäuren: So wirken sich einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Fettstoffwechsel aus. Sie stecken vor allem in Fisch und Nüssen sowie auch in den meisten pflanzlichen Ölen.

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Pausen zwischen den Mahlzeiten bei magensaftresistenten Arzneimitteln wichtig

Damit magensaftresistente Arzneimittel richtig wirken, sollten Patienten zwischen den Mahlzeiten ausreichend lange Pausen einhalten. „Jeder Snack zwischendurch verhindert die vollständige Entleerung des Magens – und damit, dass große magensaftresistente Arzneimittel den Magen verlassen können, der Wirkstoff sich danach im Dünndarm auflöst und ins Blut aufgenommen werden kann“, sagt Prof. Dr. Rolf Daniels. Er lehrt Pharmazeutische Technologie an der Universität Tübingen und ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Wenn ein Patient zum Beispiel mehrfach täglich ein magensaftresistentes Arzneimittel mit dem schmerzstillenden Wirkstoff Diclofenac einnimmt und über den Tag verteilt immer wieder Kleinigkeiten isst, dann verlassen diese Arzneimittel den Magen erst nachts. Folglich hilft das Diclofenac tagsüber nicht gegen Schmerzen. Einige Patienten nehmen dann mehr von einem solchen Arzneimittel ein als therapeutisch sinnvoll ist.“ Der Apotheker empfiehlt daher, nach der Nüchtern- Einnahme von magensaftresistenten Arzneimitteln eine Pause von möglichst einer oder besser zwei Stunden einzuhalten.

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Psyche ist immer häufiger Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Der Anteil der psychischen Störungen als Ursache Nummer eins, wenn Menschen berufsunfähig werden, nimmt immer weiter zu. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der viertgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 522.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeit. Die drei Hauptgründe: Für 45,4 Prozent waren im Jahr 2018 psychische Störungen Grund für die Berufsunfähigkeit. Im Jahr 2017 betrug dieser Anteil noch 41,6 Prozent. Als zweiten Grund führt die Debeka mit 15,5 Prozent bösartige und gutartige Tumore an. Mit 15,3 Prozent war der Bewegungsapparat – sprich Rücken, Gelenke, etc. – knapp danach der drittgrößte Anlass, seinem Broterwerb nicht mehr nachkommen zu können.

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Stress vor der Geburt erhöht das Risiko für psychiatrische Erkrankungen

Hat eine Mutter viel Stress während der Schwangerschaft, könnte das zu einer veränderten Reaktion der Gene in Nervenzellen auf Stress im späteren Leben des Kindes führen. Dies legt die jüngst im renommierten Fachjournal PNAS publizierte Studie von internationalen Forscherinnen und Forschern unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie und der Simon Fraser Universität in Vancouver, Kanada nahe.

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Sonnencreme: Viel hilft viel

Damit Sonnencreme auch schützt, braucht es eine ordentliche Menge. „Mehr als man denkt“, sagt die Münchner Dermatologin Dr. Alexandra Ogilvie im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Für das Gesicht trägt man am besten fünf kleine Streifen Creme oder Lotion auf, für den Rest des Körpers entsprechend mehr. Insgesamt etwa sechs Esslöffel voll.

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Hautkrebs ist häufigste angezeigte Berufskrankheit auf dem Bau

Der weiße Hautkrebs ist bereits die häufigste angezeigte Berufskrankheit in der Bauwirtschaft. Allein im Jahr 2018 wurden der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) 2.944 neue Verdachtsfälle gemeldet. Im ersten Halbjahr 2019 liegt der Stand nach einer vorläufigen Auswertung bereits bei rund 1.400 Meldungen – Tendenz steigend. Immer heißere Sommer, eine sich immer weiter verstärkende UV-Strahlung: Wenn Beschäftigte nicht entsprechend geschützt sind, kann dies gesundheitliche Folgen haben.

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Volkskrankheit Burn-out: Jeder zweite Deutsche hatte schon mit Burn-out Symptomen zu kämpfen

Psychische Erkrankungen wie Burn-out entwickeln sich mehr und mehr zu Volkskrankheiten. Zwei Drittel der Deutschen halten die steigenden Burn-out-Fälle für ein echtes Alarmsignal. Ganz extrem: Die Hälfte der Bundesbürger hatte selbst schon einen Burn-out, das Gefühl kurz davor zu stehen oder kennt die Symptome aus eigener Erfahrung. Dementsprechend wichtig ist es, bei psychischen Problemen einen Psychiater aufzusuchen. Allerdings denken 15 Prozent der Deutschen noch immer, dass sie für einen Besuch beim „Psycho-Doc“ abgestempelt würden. Andere europäische Länder sind hier deutlich offener – aber auch seltener in psychischer Behandlung.

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Immer mehr Kinder und Jugendliche mit Depressionsdiagnose

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren wird immer häufiger eine Depression diagnostiziert. Das geht aus Hochrechnungen der Barmer Krankenkasse hervor, die dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) exklusiv vorliegen. Demnach hat sich die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2017 mehr als verdoppelt. Wurde 2005 noch bei 1,14 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland eine Depressionsdiagnose gestellt, waren es im Jahr 2013 2,18 Prozent und 2017 bereits 2,79 Prozent. Insgesamt wurde der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren eine Depressionsdiagnose gestellt. Dabei wurde bei Mädchen fast doppelt so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Jungen (Mädchen: 127.672 Diagnosen, Jungen: 65.615 Diagnosen).

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Reisedurchfall: Schwarzer Tee und Salzgebäck lindern Beschwerden

So mancher Urlauber bringt Magen-Darm-Beschwerden als ungeliebtes Souvenir mit nach Hause. „Durchfall ist die häufigste Urlaubserkrankung“, sagt Professor Christoph Lübbert, Leiter der Infektions- und Tropenmedizin am Uniklinikum Leipzig, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Meist lindern gesüßter schwarzer Tee oder verdünnter Fruchtsaft und Salzgebäck das Problem, alternativ Elektrolytlösungen aus der Apotheke.

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Gesundheitsministerium schaltet sich in Kontrastmittel-Skandal ein

Die hohen Gewinne mit Kontrastmitteln zulasten der Krankenkassen sorgen für Unruhe im Bundesgesundheitsministerium und bei den Krankenkassen. Ein Sprecher bestätigt, dass das Ministerium unmittelbar nach der Veröffentlichung den AOK Bundesverband um Aufklärung über die „hohen Zusatzgewinne“ für niedergelassene Radiologen in fünf Bundesländern gebeten habe.

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