Vorsicht Fehler: Apotheker demonstrieren die richtige Anwendung von Medikamenten

apotheke_kinder

Viele Patienten haben Schwierigkeiten damit, Arzneimittel richtig anzuwenden. Besonders Senioren sehen und hören oft schlechter, zudem nimmt ihre Kraft in den Händen ab und die Feinmotorik lässt nach. „Apotheker sind die Experten für Arzneimittel. Dazu gehört auch ein detailliertes Wissen über die Darreichungsformen, die sich teilweise von Präparat zu Präparat unterscheiden“, sagte Apotheker Dr. Wolfgang Kircher beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apothekenleiter ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

(mehr …)

Mit Diabetes ins Krankenhaus – Warum sich eine gute Vorbereitung lohnt

doctor

Um Komplikationen bei einer Operation zu vermeiden, sollten Diabetiker ihren Krankenhaus-Aufenthalt gut vorbereiten. Professor Erhard Siegel, Chefarzt am St. Josefskrankenhaus Heidelberg, schildert im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“, dass der Diabetes bei Eingriffen, die mit der Zuckerkrankheit nichts zu tun haben, häufig „übersehen“ werde. Mögliche Folgen seien nicht nur entgleiste Zuckerwerte, sondern zum Beispiel auch schlecht heilende Operationswunden.

(mehr …)

Schlagartig auftretende Kopfschmerzen sind immer ein Notfall

kopfschmerzen

Kopfschmerzen können ein Grund sein, einen Notarzt bzw. einen Krankenwagen zu rufen. Darüber referierte der Neurologe Dr. Holger Kaube beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Der Hinweis, dass wiederkehrende Kopfschmerzen bald ärztlich untersucht werden sollten, gehört zum Beratungsgespräch in der Apotheke. Aber es gibt einige Anzeichen für Kopfschmerzen, die so schwerwiegend sind, dass der nächste Arzttermin nicht abgewartet werden kann. Der Apotheker als Heilberufler wird dann direkt im Beratungsgespräch einen Krankenwagen oder Notarzt rufen und dafür sorgen, dass der Patient unmittelbar im Krankenhaus behandelt wird“, sagte Kaube, der im Neurologie- und Kopfschmerzzentrum München praktiziert.

(mehr …)

Wenn die Achillessehne reißt

fuß

Nach einem Achillessehnenriss brauchen Patienten viel Geduld und Disziplin. Meist wird operiert – Betroffene sollten sich möglichst für ein Zentrum entscheiden, in dem solche Eingriffe häufig gemacht werden, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät. Auch sollte die Klinik oder das Zentrum ein Konzept für die Nachbehandlung anbieten. Denn ein gelungener Eingriff ist nur der erste Schritt: Ob die Sehne hinterher wieder so belastbar wird wie vorher, hängt sehr davon ab, wie die Rehaphase gestaltet wird, wie gewissenhaft und wie intensiv die Patienten Muskeln und Standfestigkeit trainieren.

(mehr …)

Paleo und pegan: Nichts für Kinder

oh_shit

Zu Fleisch und Fisch gibt es Beeren, Nüsse, Wurzeln, Gemüse oder Kräuter, dagegen sind Getreide Milch, Kartoffeln und Reis tabu: Bei der „paleokonformen“ Ernährung kommen nur Nahrungsmittel auf den Tisch, die auch Menschen der Steinzeit gegessen haben könnten. Zwar lieferten Studien Hinweise darauf, dass die Steinzeitdiät beim Abnehmen hilft, der Grund dafür sind aber wahrscheinlich nicht die strengen Regeln dieses Ernährungstrends.

(mehr …)

Bei Nervenschmerzen helfen rezeptfreie Schmerzmittel nicht

senior3

Bei der Behandlung von Schmerzen, die durch Nervenverletzungen oder -schäden hervorgerufen werden (sog. neuropathische Schmerzen), sind rezeptfreie Schmerzmittel in der Regel nicht wirksam. „Rezeptfreie Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac wirken vor allem dann gut, wenn der Schmerz durch eine Entzündung hervorgerufen wird“, sagte Prof. Dr. Dr. Achim Schmidtko vom Pharmakologischen Institut für Naturwissenschaftler der Universität Frankfurt am Main beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker und Arzt weiter: „Statt lange mit Schmerzmitteln aus der Selbstmedikation herum zu probieren, sollten sich Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig an einen Arzt wenden. ‚Ein Indianer kennt keinen Schmerz‘ ist der falsche Weg: Je länger ein Patient mit Schmerzen sich nicht angemessen behandeln lässt, desto eher bildet sich ein nur noch schwer zu behandelndes Schmerzgedächtnis.“

(mehr …)

Mikronährstoff-Teufelskreis: Vitamin-D- und Magnesium-Mangel verstärken sich gegenseitig

nem

Ein Mangel kommt selten allein: Neuen Erkenntnissen zufolge besteht im Körper ein enges Zusammenspiel zwischen dem Mineralstoff Magnesium und Vitamin D, wodurch sich Defizite an den beiden lebenswichtigen Vitalstoffen gegenseitig hochschaukeln können. Die gesundheitlichen Folgen sollten nicht unterschätzt werden, warnt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V.. Insbesondere Menschen mit Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck sind häufig von einem Mangel an beiden Vitalstoffen betroffen, wodurch wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen kann.

(mehr …)

Krankenhaus: Für bessere Qualität würden Patienten extra zahlen

krankenhaus-qualitaet

Schnelle Behandlung ohne lästige Wartezeiten ist Patienten bei einem stationären Krankenhausaufenthalt besonders wichtig. 42 Prozent der Bürger in Deutschland würden einer gut organisierten Klinik den Vorzug geben. Jeder dritte Patient würde dafür sogar ein Krankenhaus wählen, das bis zu 50 Kilometer vom Wohnort entfernt ist. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Managementberatung Porsche Consulting. Damit ist der Faktor Zeit das zweitwichtigste Kriterium nach der Kompetenz der Ärzte. 82 Prozent der Befragten achten vor allem darauf, dass die Mediziner im jeweiligen Fachgebiet einen besonders guten Ruf haben.

Wem ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht, der verlässt sich vor allem auf Empfehlungen des behandelnden Facharztes (67,8 %) oder seines Hausarztes (48 %), aber auch auf die persönlichen Erfahrungen von Familienangehörigen und Freunden (43,8 %). Eine untergeordnete Rolle spielen dagegen Informationen aus dem Internet (18,3 %) sowie Berichte in den Medien (10,9 %).

(mehr …)

Bundeskartellamt alarmiert: Fragwürdige Absprachen bei der GOÄ?

arzt

Hinter verschlossenen Türen basteln einige Ärztefunktionäre und private Krankenversicherer derzeit eifrig an einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die bislang bekannt gewordenen Details lassen bei mehreren Medizinern jedoch die Alarmglocken schrillen: Sie befürchten dramatische Folgen für ihre Patienten sowie die Zukunft ihrer Praxen – und schalten nun das Bundeskartellamt ein.

Dem Ärztenachrichtendienst in Hamburg (änd) liegt ein Anwaltsschreiben an das Bundeskartellamt in Bonn vor, in dem die Tübinger Allgemeinmedizinerin Dr. Susanne Blessing – stellvertretend für eine Gruppe von niedergelassenen Ärzten – das Amt zur Überprüfung eines „möglicherweise in Entstehung begriffenen kartellrechtlichen Verstoßes“ auffordert.

(mehr …)

Glücklich ohne Kinder, Auto und Gott – aber nicht ohne Internet

generation-what

Seit dem 11. April 2016 läuft mit „Generation What?“ die größte jemals aufgelegte europaweite Studie zur Lebenswelt junger Menschen zwischen 18 und 34 Jahren. Bisher haben sich mehr als 650 000 Menschen aus 31 Ländern Europas an der Umfrage beteiligt, die in Deutschland vom ZDF, dem Bayerischen Rundfunk und dem SWR umgesetzt wird. Im ZDF und in ZDFinfo waren dazu bereits Begleit-Dokumentationen über die „Generation What?“ zu sehen – unter generation-what.zdf.de sind diese verfügbar. Die vierte Folge über „Generation What? Freunde und Feiern“ sendet ZDFinfo am Freitag, 27. Mai 2016, 8.15 Uhr.

(mehr …)